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Privathaftpflicht kann die Existenz retten

Die Privathaftpflicht gehört zu den freiwilligen Versicherungen, die ein Versicherungsnehmer abschließen kann, wozu er aber gesetzlich nicht verpflichtet ist. Der Name der Privathaftpflicht leitet sich aus der gesetzlichen Pflicht einer jeden Privatperson ab, einen Schaden, den sie verursacht hat, zu begleichen. Privathaushalte, die aus Kostengründen auf den Abschluss einer Privathaftpflicht verzichten, riskieren den Ruin ihrer Existenz, falls es zu einem Schadensfall kommt.

Bei einem Schaden haftet das Privatvermögen

Jeder kann im privaten Bereich einen Schaden verursachen. Durch Fahrlässigkeit ist schnell ein Schaden entstanden, für den der Geschädigte einen Ersatz verlangen kann. Dazu zählen Vermögens-, Sach- oder Personenschäden. Ob Rotweinfleck auf dem teuren Teppich oder Autounfall mit Kfz-Schaden und Knochenbruch, der Verursacher des Schadens haftet in unbeschränkter Höhe mit seinem kompletten Privatvermögen. Um diesem Risiko zu entgehen, sollte eine Privathaftpflichtversicherung abgeschlossen werden, die schon zu sehr günstigen Beiträgen angeboten wird.

Dabei kann der Versicherungsnehmer bei Schäden nicht nur sich selber schützen, sondern, je nach Police, sind auch seine Familie oder sogar seine Hausangestellten mitversichert. Durch einen Versicherungsvergleich findet jeder Versicherungsnehmer die günstigste Haftpflichtversicherung, die ihn vor dem finanziellen Ruin bewahren kann. Auch volljährige Kinder, die sich im Studium, in einer Berufsausbildung, im Bundesfreiwilligendienst oder im Grundwehrdienst befinden, sind über die Privathaftpflicht ihrer Eltern mitversichert.

Die Leistungen der Privathaftpflicht

Wenn ein Schaden entstanden ist, wirkt die Privathaftpflicht zunächst als ein passiver Rechtsschutz: Sie prüft, ob für den Schadensverursacher eine Schadensersatzpflicht besteht. Auch die Höhe des herbeigeführten Schadens wird überprüft. Falls es sich um einen berechtigten Ersatzanspruch handelt, leistet die Privathaftpflicht direkt an den Geschädigten. Falls die Versicherungsgesellschaft bei der Prüfung zu dem Ergebnis kommt, dass der Geschädigte keinen Anspruch auf einen Schadensersatz hat, wehrt die Privathaftpflicht die Ansprüche ab. Sollte es in diesem Zusammenhang zu einem Gerichtsverfahren kommen, wird der Prozess von der Privathaftpflicht geführt. Auch die Prozesskosten übernimmt die Versicherung.

Bei Abschluss des Versicherungsvertrages sollte der Versicherte darauf achten, dass die Versicherungsgesellschaften unterschiedliche Höhen bei der maximalen Deckungssumme anbieten. Da sowohl Sachschäden als auch Personenschäden schnell sehr hoch ansteigen können, sollte die Deckungssumme immer mehrere Millionen Euro ausmachen.

Zusatzleistungen in der Privathaftpflicht

Viele Versicherer bieten Zusatzleistungen zu der Privathaftpflicht an, die den Versicherungsschutz weiter erhöhen. Dazu gehört zum Beispiel die sogenannte Ausfalldeckung. Die Forderungsausfalldeckung ist eine Zusatzversicherung und tritt in Kraft, wenn dem Versicherten ein Schaden entstanden ist, den der Schadensverursacher wegen einer fehlenden private Haftpflicht oder wegen Zahlungsunfähigkeit nicht begleichen kann. Damit die Ausfalldeckung in Anspruch genommen werden kann, muss ein gerichtlicher Vollstreckungstitel vorliegen und die Schadenshöhe muss eine im Versicherungsvertrag vereinbarte Mindestsumme übersteigen.

Eine separate Glasversicherung für Glasschäden in einer Mietwohnung oder eine Zusatzversicherung bei dem Verlust von Schlüsseln gehören ebenfalls oft zur Privathaftpflichtversicherung. Auch Schäden, die bei der Ausübung eines Ehrenamtes oder bei einer unentgeltlichen Gefälligkeit, sogenannte Gefälligkeitsschäden, wie zum Beispiel der Hilfe bei einem Umzug, verursacht werden, sind nicht in der regulären Privathaftpflicht versichert und müssen als Zusatzleistungen in den Versicherungsvertrag aufgenommen werden.

Die Privathaftpflicht individuell erstellen

Welchen Umfang der Versicherungsschutz haben soll, muss jeder Versicherte selbst entscheiden. Nicht jede Zusatzversicherung ist sinnvoll und so sollte vorher genau abgewogen werden, was versichert werden muss. Im Versicherungsrechner von Verivox kann der genaue Leistungsumfang der Anbieter einfach und übersichtlich verglichen werden. So sehen Sie zum Beispiel auf einen Blick, ob eine Selbstbeteiligung fällig wird und wie hoch die Versicherungssumme ausfällt. Vergleich Sie und finden SIe mit Verivox den günstigsten Tarif.

Jederzeit geschützt

Je nachdem in welchem Lebensabschnitt man sich gerade befindet, ergeben sich Besonderheiten für den Versicherungsschutz:

Weitere Themen

Welche Hobbys sind durch die private Haftpflichtversicherung abgesichert? Wann wird eine extra Versicherung nötig?

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