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Das Girokonto für Jedermann

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa

Straßburg/Brüssel - Steuern und Miete zahlen, online einkaufen - ohne Bankkonto geht im Alltag kaum etwas. Millionen Menschen können aber keins eröffnen. Das EU-Parlament stimmte am Dienstag für ein sogenanntes Girokonto für Jedermann. Es garantiert jedem Europäer den Rechtsanspruch auf ein Konto - auch wenn er keinen festen Wohnsitz hat.

Wieviele Europäer haben kein Girokonto?

Schätzungsweise 25 bis 30 Millionen Europäer über 15 Jahren können nach EU-Angaben bisher kein Konto eröffnen, obwohl sie es möchten. Schlusslicht unter den EU-Ländern ist Rumänien, wo jeder zweite Bürger kein Konto besitzt. Oft trifft es beispielsweise Obdachlose, Saisonarbeiter, freie Dienstleister oder Gaststudenten. «Ab spätestens 2016 ist niemand mehr allein auf das Wohlwollen der Banken angewiesen. Das Basiskonto wird Wirklichkeit», erklärten die SPD-Europaabgeordneten Evelyne Gebhard und Peter Simon.

Wie sieht die Lage in Deutschland aus?

Nach Angaben der Deutschen Kreditwirtschaft haben hierzulande 99 Prozent aller Verbraucher ein Girokonto. Das entspricht einer Schätzung der EU-Kommission, die die Zahl auf 670 000 Deutsche ohne Konto beziffert. In der Praxis verwehren Banken nur wenigen Kunden ein Konto, etwa wenn sie diese für unzumutbar halten, weil sie zum Beispiel Mitarbeiter beleidigen oder in der Filiale aggressiv werden.

Gibt es in Deutschland einen Rechtsanspruch auf ein Konto?

Nein, aber Selbstverpflichtungen der Branche. Schon 1995 hatte die deutsche Kreditwirtschaft zugesagt, Kunden mit Geldproblemen, die wegen negativer Schufa-Einträge kein normales Konto bekommen, ein Konto einzurichten. Dieses wird nur auf Guthabenbasis geführt.

Um was für ein Konto geht es?

Der Rechtsanspruch bezieht sich auf ein Basiskonto wie ein Girokonto. Damit kann ein Kunde Geld überweisen und etwa Strom- oder Telefonrechnungen bezahlen. Dort kann er Zahlungen erhalten wie Rente  oder Gehalt. Dazu gehören auch Zahlungen, die mit Karte oder online getätigt werden. Die Staaten können selbst entscheiden, ob Kunden das Basiskonto überziehen dürfen. Das Konto muss nicht kostenlos sein.

Welche Banken müssen dieses Konto anbieten?

Nicht alle Geldhäuser müssen ein solches Konto anbieten, es muss allerdings eine ausreichende Zahl in jedem Land sein.

Wie sollen Kunden das passende Konto finden?

Indem die Institute vergleichbare Gebührenlisten erstellen. In jedem Land soll es mindestens eine unabhängige Vergleichs-Websites geben.

Wie kann ein Kunde künftig die Bank wechseln?

Das soll künftig in zwei Wochen möglich sein. Banken sollen für Verspätungen oder Verluste haftbar sein.

Wie geht es weiter?

Nun müssen die EU-Finanzminister zustimmen. Gibt es eine Einigung bis zur Europawahl im Mai, könnten die Vorschriften Anfang 2016 in Kraft treten.