Währungsfonds: China bleibt Schlüssel zur Weltwirtschaft

Washington - Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds wird China die entscheidende Rolle bei der globalen Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2016 spielen. Im vergangenen Jahr seien die Auswirkungen, die Chinas Transformationen von der Industrie in eine Dienstleistungsgesellschaft verursachten, größer gewesen als erwartet, sagte IWF-Chefökonom Maurice Obstfeld.

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Bild: Diagramm im Wirtschaftsteil Bild: ©Sonia Boukaia/fotolia.com / Text: dpa

"Ein Wachstum, das unter den staatlichen Zielmarken liegt, könnte erneut die weltweiten Finanzmärkte schrecken", sagte Obstfeld in einem Interview der hausinternen Publikation "IMF-Survey".

Insgesamt werden Obstfelds Einschätzung zufolge die Schwellenländer im Fokus der Aufmerksamkeit für die Weltwirtschaft stehen. "Die Kapitalzuflüsse sind rückläufig, Reserven sind ausgegeben, Löcher in den Staatshaushalten sind größer geworden, die Währungen sind geschwächt und das Wachstum verlangsamt sich in einigen Märkten rapide", sagte Obstfeld. Sollte es zu einem weiteren Verfall der Ölpreise kommen, hätte dies weitere negative Auswirkungen auf Öl exportierende Schwellenländer.

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