Vodafone stockt Jahresziel auf und kündet weitere Verkäufe an
London - Vodafone, der weltweit größte Mobilfunkkonzern, kann nach einem starken ersten Halbjahr das Jahresziel anheben. Das Londoner Unternehmen hat sein Ziel für den operativen Gewinn am Dienstag auf 11,8 bis 12,2 Milliarden Pfund (rund 14,2 Mrd Euro) aufgestockt. Zuvor hatten die Briten 11,2 bis 12 Milliarden Pfund in Aussicht gestellt.
Beim Cashflow stellt Vodafone weiterhin mehr als 6,5 Milliarden Pfund in Aussicht. Für künftiges Wachstums will sich Vodafone auf Geschäftskunden, auf das stark zunehmende Datengeschäft sowie auf Schwellenmärkte konzentrieren. An der Londoner Börse stieg die Aktie in der ersten Handelsstunde um knapp zwei Prozent und baute damit die Kursgewinne der vergangenen Monate aus.
Umsatz und Gewinn gestiegen
Zwischen März und Ende September legte Vodafone beim Umsatz und Gewinn zu und übertraf die Erwartungen am Markt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr von 21,76 auf 22,60 Milliarden Pfund. Der Umsatztrend war in sämtlichen Regionen positiv, besonders stark war aber das US-Geschäft mit dem Gemeinschaftsunternehmen Verizon Wireless. Der operative Gewinn legte von 5,91 auf 6,07 Milliarden Pfund zu. Indes sank der Free Cashflow von 4,0 auf 3,5 Milliarden Pfund.
Der Verkauf von Beteiligungen an japanischen Aktivitäten an den dortigen Konkurrenten Softbank
Weitere Veräußerungen angekündigt
Zudem kündigte das Unternehmen an, weitere Randgeschäfte zu verkaufen. Damit reagiert Vodafone auf Beschwerden von Aktionären, wonach einige Investitionen im Ausland sowie außerhalb des Kerngeschäfts eine ungenügende Rendite abwerfen. Mitte September hatte Vodafone die 3,2 prozentige Beteiligung an China Mobile veräußert und einen 2,8 Milliarden Pfund schweren Aktienrückkauf in Gang gesetzt.
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