US-Finanzminister: „Fehler“, große Banken zu zerschlagen

Washington - Steven Mnuchin, US-Finanzminister, ist gegen die Zerschlagung großer Banken. „Wir unterstützen die Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken nicht“, sagte er am Donnerstag bei einer Anhörung im Bankenausschuss. Seiner Ansicht wäre es ein „großer Fehler“, wenn die Geldhäuser das Geschäft die Kreditvergabe an Privatkunden und das Investmentbanking trennen müssten.

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Bild: Finanzenpapiere auf dem Tisch Bild: ©Sergey Nivens/fotolia.com / Text: dpa-AFX

US-Präsident Donald Trump hatte jüngst Spekulationen angeheizt, seine Regierung könnte eine Version des sogenannten Glass-Steagall-Gesetzes wiedereinführen, die eine solche Trennung zentraler Geschäftsbereiche für Großbanken vorschreiben würde. „Wir beschäftigen uns derzeit damit“, sagte Trump kürzlich im Interview der Nachrichtenagentur Bloomberg, ohne näher ins Detail zu gehen.

Das Gesetz war im Zuge der großen Wirtschaftskrise der 1930er Jahre eingeführt worden, um die Kundeneinlagen der großen Geldhäuser besser vor riskanten Geschäften an den Finanzmärkten zu schützen. 1999 wurde Glass-Steagall wieder abgeschafft. Für US-Banken wie JPMorgan Chase, Citigroup oder Bank of America könnte ein neues Trenngesetz tiefe Einschnitte ins Geschäftsmodell bedeuten.

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