Inflation im Euroraum knapp über 0 Prozent

Luxemburg - Die Teuerungsrate im Gebiet der Euro-Länder bleibt nach wie vor sehr niedrig. Im Dezember 2016 lag sie wie auch schon im November bei 0,2 Prozent. Das teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag in einer ersten Schätzung in Luxemburg mit.

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Für die Entwicklung waren maßgeblich - wie auch schon im Vormonat - die fallenden Energiepreise verantwortlich. Energie war im Jahresvergleich um 5,9 Prozent günstiger. Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak waren hingegen um 1,2 Prozent teurer.

Die Europäische Zentralbank (EZB) beobachtet die Mini-Inflation mit Sorge. Sie strebt Raten von knapp zwei Prozent an. Die Notenbank pumpt monatlich 60 Milliarden Euro in den Markt, um Konjunktur und Preisauftrieb anzuschieben. Volkswirte halten dauerhaft niedrige Preise für gefährlich, weil Unternehmen und Verbraucher in der Hoffnung auf weiter sinkende Preise Investitionen aufschieben könnten.

Laut Prognose der EU-Kommission soll die Inflation in diesem Jahr steigen. Für die 19 Länder mit der Euro-Währung wird ein Wert von 1,0 Prozent erwartet.

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