Deutsche Bank: Teuerste Rechtsstreitigkeiten abgearbeitet

Frankfurt - Die Deutsche Bank sieht sich bei der Aufarbeitung teurer Rechtsstreitigkeiten auf der Zielgeraden. „Auch wenn es weitere offene Fälle gibt: Wir gehen davon aus, dass wir das Schlimmste hinter uns haben“, sagte Konzernchef John Cryan am Donnerstag bei der Hauptversammlung.

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In einer ZDF-Reportage über die Deutsche Bank war am Vorabend die Zahl von 8000 noch offenen Rechtsstreitigkeiten genannt worden. 15 davon schätze das Institut als Hochrisiko-Fälle ein, sagte Rechtsvorstand Karl von Rohr. Für mögliche weitere juristische Niederlagen hat die Bank nach jüngsten Angaben 3,2 Milliarden Euro zurückgelegt.

Auf Druck einer Aktionärin stimmt die Hauptversammlung erneut darüber ab, ob sich das Management Sonderprüfungen zum Libor-Skandal um Zinsmanipulationen und zu Geldwäschevorwürfen in Russland stellen muss. Vor einem Jahr war die Aktionärin mit ihrem Vorstoß knapp gescheitert. Cryan wies darauf hin, dass etliche Aufsichtsbehörden „enorm viel geprüft“ haben: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass weitere Prüfungen derselben Vorgänge wesentliche neue Erkenntnisse bringen.“

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