Depotgebühren & Provisionen: So sparen Anleger beim Aktienhandel

Berlin - Wer in Aktien oder Fonds investiert, sollte laufende Kosten wie Depotgebühren, Provisionen und Orderpreise im Blick behalten.

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Jeder Euro, der für Gebühren draufgeht, fließt nicht in den Vermögensaufbau. Und diese Ausgaben summieren sich schnell, wie eine Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt ("Finanztest"-Ausgabe 3/2016). Demnach gehen beispielsweise Anlegern mit einem 100.000-Euro-Wertpapierdepot bei einer teuren Filialbank pro Jahr rund 1.000 Euro durch die Lappen.

Ein Tipp, um die Ausgaben zu reduzieren: Im Internet gibt es bei Banken und Onlinebrokern kostenlose Depots. Wer vorher ein teures Depot hatte und häufiger umschichtet, kann nach Angaben der Warentester bis zu vierstellige Summen pro Jahr sparen. Hat man ein günstiges Angebot gefunden, erledigt in der Regel der neue Depotanbieter die weiteren Schritte für den Wechsel.

Ein Kostenvergleich lohnt sich aber auch, wenn man bei seiner Bank bleiben will. Denn Angebote der Konkurrenz stärken die eigene Verhandlungsposition. Gerade bei Aufschlägen, Depotkosten und Provisionen hat die Bank meist Spielräume - für treue Kunden kann sie diese häufig variabel gestalten.

Weitere Sparmöglichkeiten für Anleger: Wenig umschichten, Wertpapiere über Direktbanken kaufen und verkaufen. Aber auch die Produktwahl beeinflusst die Ausgaben: So sind passiv gemanagte Indexfonds (ETFs) meist günstiger als aktiv gemanagte Fonds.

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