Anleger investieren vermehrt in Sozialunternehmen

Gütersloh - Die Nachfrage nach sozialen und ökologischen Geldanlagen steigt. Wie eine Analyse der Bertelsmann-Stiftung zeigt, hat sich das das Anlagevolumen in Finanzprodukte, die dem Anleger neben einer Rendite auch positive soziale oder ökologische Effekte versprechen, seit 2012 verdreifacht.

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Noch immer handele es sich mit einem Markt von rund 70 Millionen Euro an investierbarem Kapital um eine kleine Nische vornehmlich für vermögende Privatleute. Diese sei aber spürbar im Aufbruch, schreiben die Studienautoren.

Dafür spreche, dass die beiden marktbeherrschenden Fond-Gesellschaften in dieser Sparte weiter wüchsen. Bislang fehle es allerdings noch an einer größeren Fülle verschiedener Anlageprodukte, die nicht nur verantwortungsbewusstes Investieren versprechen, sondern auch dem Anspruch gerecht würden, die positiven Wirkungen auf das Gemeinwohl messbar zu machen.

"Wirkungsorientiertes Investieren" als Idee entstand vor 15 Jahren in den USA und in Großbritannien. Investments dieser Art fließen etwa in Bildungsprojekte oder in Geschäftsideen, bei denen die besonderen Fähigkeiten von Behinderten genutzt werden.

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