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Goldpreise wieder im Aufwärtstrend

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa-AFX

Frankfurt - Gold gilt als krisensichere Anlageform, der Goldpreis hat sich in den letzten drei Jahren jedoch stetig nach unten bewegt - aller Krisen zum Trotz. Doch jetzt feiert der Goldrausch möglicherweise ein Comeback. Seit Jahresbeginn legt der Preis für das Edelmetall wieder deutlich zu, seit Tagen geht es besonders steil bergauf. Am Montag kostete Gold wieder so viel wie seit über einem Jahr nicht mehr. Auch Kleinanleger und Münzliebhaber haben das Gold wieder für sich entdeckt. Aber Vorsicht ist geboten, sagen Experten.

Gold ist so teuer wie seit Januar 2015 nicht mehr. Zwischenzeitlich kostete eine Feinunze (31,1 Gramm) am Montag sogar über 1300 US-Dollar. Im Finanz-Jargon ist von einer "psychologisch wichtigen Schwelle" die Rede. "Institutionelle Anleger wie Hedgefonds dürften sich jetzt wieder stärker für Gold interessieren", sagt Wolfgang Wrzesniok-Roßbach, Geschäftsführer des Goldhändlers Degussa. "Das könnte den Preis noch weiter nach oben treiben." Ein Anstieg bis auf 1400 Dollar sei realistisch.

Keine Flucht ins Gold

Besonders bemerkenswert: Der Goldpreis steigt ohne Turbulenzen an den Finanzmärkten. Von Börsenpanik keine Spur, die Anleger handeln nicht aus Panik. Experten sind sich stattdessen einig: Der Hauptgrund für die Gold-Rally ist der schwache Dollar. Die amerikanische Währung hat zuletzt zu vielen anderen wichtigen Währungen nachgegeben. Zum Euro ist er so schwach wie seit August nicht mehr. Ein schwacher Dollar treibt den Goldpreis, weil das Edelmetall vor allem in Dollar gehandelt wird. Dadurch wird es außerhalb der USA billiger, die Nachfrage steigt.

Ausgaben in den USA sinken

Dass der Dollar so schwach ist, liegt vor allem an einer zuletzt etwas lahmenden US-Wirtschaft. Im Winterquartal ist das Bruttoinlandsprodukt so wenig gewachsen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Die US-Unternehmen halten sich mit Investitionen und die sonst so konsumfreudigen Amerikaner mit dem Geldausgeben zurück. "Die schwäbische Hausfrau scheint in den USA zum Vorbild zu werden", sagt Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank.

Dass der Konjunkturmotor nun unerwartet schwach brummt, spricht auch gegen eine baldige Anhebung der Leitzinsen in den USA. Inzwischen gilt es an den Finanzmärkten als zweifelhaft, dass die Notenbank Fed in diesem Jahr überhaupt noch an der Zinsschraube dreht. Denn höhere Zinsen könnten die Konjunktur abwürgen - und Fed-Chefin Janet Yellen hat sich in der Vergangenheit als sehr vorsichtige Notenbankerin erwiesen.

Tiefe Zinsen, hohe Goldpreise

Die niedrigen Zinsen aber treiben den Goldpreises zusätzlich. Denn je weniger Zinsen die Investoren für andere Anlageformen bekommen, umso höher ist der Anreiz, in Gold zu investieren. Denn das Edelmetall wirft zwar keine Zinsen ab, lockt aber stattdessen mit dem Versprechen nach Sicherheit und Wertsteigerung. Das gilt umso mehr, da die Zinsen beispielsweise im Euroraum und in Japan wegen der dort besonders lockeren Geldpolitik teilweise sogar negativ sind.

Gold ist daher nicht nur bei Finanzprofis wieder sehr beliebt. Ob als Geschenk, als Sammlerstück oder als Sparschwein-Ersatz: "Goldmünzen erfreuen sich aktuell großer Beliebtheit", sagt Eugen Weinberg, Rohstoffexperte bei der Commerzbank.

Vorsicht ist geboten

Doch besonders Kleinanleger und Münzliebhaber sollten sich ein gesundes Maß an Skepsis bewahren. Zum einen ist der Preis für Goldmünzen und für Mini-Barren aufgrund der Kosten für die Prägung und wegen der kleinen Stückelung im Verhältnis zum bloßen Materialwert eher teuer. Außerdem warnen Experten, der hohe Preis werde bereits durch Profi-Spekulanten nach oben getrieben. Es könnte also auch bald schon wieder bergab gehen.