Gasanbieter wechseln – welche Möglichkeiten gibt es?

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Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten für die meisten Gaskunden in Deutschland: Sie können ihren Gasanbieter wechseln oder – falls vorhanden – einen günstigeren Tarif bei ihrem lokalen Gasversorger wählen. Ein Vergleich dauert nur wenige Minuten und zeigt Ihnen, ob sich ein Wechsel für Sie lohnt.

Die Entwicklung auf dem Gasmarkt

Seit dem 1. April 2006 können private Verbraucher den Gasanbieter wechseln. Offiziell sollte dies eigentlich bereits seit 1998 möglich sein, denn in diesem Jahr wurden die Energiemärkte offiziell liberalisiert. Genau wie den Stromanbieter sollte man seither auch den Gasanbieter wechseln können. Doch die Öffnung des Gasmarktes ging nur äußerst schleppend voran.

Im Februar 2006 kündigte das Bundeskartellamt schließlich an, dass private Gaskunden ab dem 1. April 2006 den Gasanbieter wechseln können. Die Marktöffnung basierte auf einer Übereinkunft zwischen dem Bundeskartellamt und mehreren Gasversorgern, die wegen ihrer Verweigerungshaltung und hoher Preissteigerungen ins Kreuzfeuer geraten waren.

Die Energiekonzerne E.ON, RWE, MITGAS, SpreeGas, ENTEGA und ein Betrieb der Thüga AG verpflichteten sich, Privatkunden zum 1. April die Möglichkeit zu geben, den Gasanbieter zu wechseln. Als Gegenleistung stellte das Bundeskartellamt die aufgrund drastischer Preissteigerungen eingeleiteten Missbrauchsverfahren gegen die Gasversorger ein. Zu diesem Zeitpunkt waren allerdings noch keine Gasversorger aus den Startlöchern gekommen, die Kunden außerhalb ihres klassischen Liefergebietes belieferten. Faktisch gab es in keiner Region einen alternativen Gasanbieter. Wechseln war folglich nicht möglich. Die ersten vereinzelten Angebote gab es dann im Oktober 2006. Die vorgezogene Marktöffnung für Privatkunden wurde daher zu Recht als "Aprilscherz" bezeichnet.

Seither ist Bewegung in den Gasmarkt gekommen. Die deutschen Haushälte können sich im Durchschnitt zwischen über 80 Anbietern entscheiden, so dass jeder Gaskunde bei Bedarf seinen Gasanbieter wechseln kann.

Worauf man beim Gasanbieterwechsel achten sollte

Wer seinen Gasanbieter wechseln möchte, sollte neben den anfallenden Kosten pro Jahr auch auf die weiteren Vertragsbestimmungen achten. Eine Preisgarantie für einen festgelegten Zeitraum kann in Zeiten stetiger Preisanpassungen von Vorteil sein. Dagegen verhindern lange Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen eine schnelle Reaktion auf die Marktentwicklung. Wer sich langfristig bindet, kann bei günstigeren Angeboten nur schwer den Gasanbieter wechseln. Aus diesem Grund sollte man auf ein gutes Mittelmaß zwischen Preisgarantie und Vertragslaufzeit achten.

Gastarif oder Gasanbieter wechseln?

Wenn sich Verbraucher zu einem Wechsel des Gasanbieters entschließen, können durchschnittlich 100 Euro pro Jahr eingespart werden. Daher lohnt es sich in jedem Fall, den aktuellen Gastarif mit alternativen Angeboten zu vergleichen. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass nicht nur ein anderer Anbieter, sondern auch der aktuelle Versorger günstigere Gastarife im Angebot haben kann. Es ist also durchaus zu empfehlen, den günstigsten Tarif des aktuellen Anbieters zu erfragen und diesen zu vergleichen – und zwar sowohl mit dem eigenen Tarif als auch mit den Tarifen alternativer Gasanbieter.

Wechseln und Kündigen

Den Gasanbieter zu wechseln ist in erster Linie ein buchhalterischer Vorgang – zu einer Unterbrechung der Gasversorgung kann es zu keinem Zeitpunkt kommen. Der lokale Versorger ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Versorgung bis zur erfolgreichen Übergabe an den neuen Gasanbieter aufrecht zu erhalten. Die Zähler und Leitungen bleiben im Besitz des jeweiligen Netzbetreibers, der bei Störungen oder Wartungen auch nach wie vor zuständig ist. Sogar um die Kündigung kümmert sich der neue Gasanbieter. Wechseln und dabei selbst kündigen sollte man nur, wenn die Kündigung aufgrund einer Gaspreiserhöhung über das so genannte Sonderkündigungsrecht erfolgen soll.

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