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Teure Strompreise: Wie kann man sparen?

Die Strompreise für private Haushalte sind nach einer Erhebung von Verivox seit Januar 2005 durchschnittlich um 20 Prozent gestiegen. Verivox zeigt Ihnen, welcher Stromversorger in Ihrem Postleitzahlengebiet die günstigsten Strompreise anbietet.

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Strompreise vergleichen hilft Kosten sparen

Gegen die immer weiter steigenden Strompreise können sich Verbraucher vor allem mit einem Wechsel des Stromanbieters zur Wehr setzen. Die Strompreise vergleicht man am besten mit einem Strom-Tarifrechner im Internet. Hier muss man in der Regel nur die Postleitzahl und den jährlichen Verbrauch angeben und schon bekommt man die verfügbaren Anbieter und die günstigsten Strompreise in seinem Postleitzahl-Gebiet aufgelistet.

Den passenden Tarif finden

Bei der Auswahl des neuen Stromanbieters sollte man nicht nur auf die Strompreise, sondern auch auf die Zahlungsweise, die Vertragslaufzeit, eine mögliche Preisgarantie, einmalige Bonuszahlungen und sonstige Vergünstigungen achten.

Einige Stromanbieter bieten sogenannte Strompakete an. Hierbei bezahlt der Verbraucher eine festgelegte Anzahl an Kilowattstunden für das gesamte Jahr im Voraus. Durch das Vorkassenmodell ergeben sich dabei für den Kunden äußerst günstige Strompreise. Man sollte den eigenen Jahresverbrauch aber sehr gut einschätzen können, da die Strompreise für den Mehrverbrauch teurer abgerechnet werden und ein Minderverbrauch nicht erstattet wird.

Neben den Strompaketen gibt es auch Vorkassentarife, bei denen das gesamte Jahr im Voraus bezahlt werden muss. Am Ende des Vertragsjahres erfolgt eine Endabrechnung über den tatsächlichen Stromverbrauch. Auch hier werden durch die Vorkassenzahlungen günstige Strompreise ermöglicht. Wem es zu riskant ist, für ein ganzes Jahr im Voraus zu bezahlen, der sollte zu einem Stromanbieter wechseln, der günstige Strompreise bei monatlicher Zahlungsweise anbietet. Auch hier ist die Auswahl an Anbietern und Tarifen vielfältig und ermöglicht Einsparungen bei den jährlichen Energiekosten.

Video: So funktioniert der Stromanbieterwechsel

Strom aus erneuerbaren Energien

Wer Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schützen möchte, sollte sich für ein Ökostromangebot entscheiden. Die Strompreise für diese Tarife sind oftmals günstiger als die Grundversorgung des lokalen Versorgers. Bei der Auswahl des besten Ökostromtarifs sollte man jedoch nicht nur auf die Strompreise der Versorger achten, sondern auch auf die Zertifikate und Gütesiegel – nur so kann man sicherstellen, dass ein bestimmter Anteil des Strompreises auch für die Investition in Neuanlagen für regenerative Energien genutzt wird.

Woraus setzen sich die Strompreise zusammen?

Ein Musterhaushalt (3000 kWh/Monat) zahlte in Deutschland 2008 monatlich circa 53 Euro für Strom. In diesem Strompreis enthalten sind die Erzeugung, der Transport, der Vertrieb, aber auch Steuern und Abgaben (Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK), Stromsteuer, Konzessionsabgaben, Mehrwertsteuer). Die innerhalb der Strompreise enthaltene staatliche Belastung hat sich in den vergangenen 10 Jahren verdoppelt und macht nun rund 40 Prozent der Stromrechnung aus.
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