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Vattenfall Chef Rauscher stolpert über AKW-Krise

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa

Berlin (AFP) - Angesichts der anhaltenden Kritik am Umgang mit den Zwischenfällen in den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel muss bei Vattenfall nun auch Deutschlandchef Klaus Rauscher gehen. Zwei Tage nach der Entlassung des bisherigen Atomsparten-Chefs Bruno Thomauske stellte Rauscher am Mittwoch seinen Posten zur Verfügung, wie der Konzern in Berlin mitteilte. Zuvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Vattenfall "dramatische Fehler" bei der Informationspolitik vorgeworfen. "Das darf sich so nicht wiederholen", sagte sie vor Journalisten in Berlin. Unterdessen fachte eine Mängelliste für das Akw Brunsbüttel die Atomenergie-Debatte weiter an.

Rauscher erklärte, die Vorgänge der letzten Wochen hätten dem Ansehen von Vattenfall Europe unverkennbar geschadet. Es seien Fehler gemacht worden, für die er als Vorstandsvorsitzender die Verantwortung trage. Bis auf Weiteres soll Hans-Jürgen Cramer die Funktion eines Vorstandssprechers übernehmen, wie das Unternehmen mitteilte. Der Chef des Vattenfall-Mutterkonzerns, Lars Josefsson, erklärte in Berlin: "Die kommenden Monate werden für Vattenfall in Deutschland im Zeichen eines Neuanfangs stehen."

Für die deutsche Konzerntochter Vattenfall Europe sei in den vergangenen Tagen und Wochen eine "kritische Situation" entstanden, erklärte Josefsson. "Viel Vertrauen wurde in den zurückliegenden Wochen verspielt." Das "unzulängliche Krisenmanagement" sei nach den Ereignissen in Brunsbüttel und Krümmel "besonders gravierend" gewesen, erklärte Josefsson.

Merkel bescheinigte dem Unternehmen eine "nicht akzeptable" Informationspolitik. "Deswegen hält sich mein Mitleid auch wirklich in Grenzen, wenn die Wirtschaft kritisiert wird", sagte sie in Berlin. Gleichwohl halte sie die friedliche Nutzung der Atomenergie wegen der hohen Sicherheitsstandards in Deutschland weiter für "verantwortbar". Auch die Tätigkeit von Josefsson als Energieberater der Bundesregierung sei nicht in Frage gestellt.

Vattenfall nahm das Akw Brunsbüttel nach "Auffälligkeiten" in den Ölkreisläufen eines Transformators am Morgen vom Netz. Die Kreisläufe würden vorsorglich gespült und das Öl werde gewechselt, teilte das Unternehmen in Hamburg mit. Voraussichtlich könne das Kraftwerk am Abend wieder hochgefahren werden, hieß es. Dies sei auch dem für die Atomaufsicht zuständigen Sozialministerium in Kiel mitgeteilt worden, es handele sich jedoch nicht um ein meldepflichtiges Ereignis. Ende Juni war auf dem Gelände des Akw Krümmel ein Transformator in Brand geraten. Nach einem Missverständnis hatten Mitarbeiter eine Schnellabschaltung des Meilers und damit die Pannenserie eingeleitet.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) erklärte in Berlin, Vattenfall sei selbst nicht von der Sicherheit des Akw Brunsbüttel überzeugt. Dieses werde vielmehr seit Jahren "trotz massiver interner Zweifel an seiner Sicherheit" am Netz gehalten, erklärte ein DUH-Sprecher unter Berufung auf eine Expertenanalyse. Eine bislang von Vattenfall geheim gehaltene Mängelliste von 2006 betreffe "praktisch alle Kernbereiche der Reaktorsicherheit".

Nachdem Vattenfall eine Klage gegen die Offenlegung der Mängelliste beim Verwaltungsgericht Schleswig zurückzog, veröffentlichte das Sozialministerium diese am Mittwoch im Internet. Demnach habe der Betreiber inzwischen Sicherheitsnachweise für sämtliche 185 offenen Punkte der Kategorie 2 (kurzfristig zu behebende "Nachweisdefizite") vorgelegt. Ein Teil davon werde allerdings noch geprüft, erklärte ein Ministeriumssprecher. Die seit 2001 laufende so genannte Periodische Sicherheitsüberprüfung soll demnach bis Jahresende abgeschlossen sein.