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Fragen und Antworten zur Energiewende

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa

Berlin - 2012 sollen eine ganze Reihe von Gesetzen zum Ökoenergie- und Netzausbau in Kraft treten. Dass sich die Regierung über viele Punkte streitet, macht den Atomausstieg nicht leichter. Besonders große Sorge bereiten der Regierung die Kosten für die Bürger sowie die fehlenden Netze für See-Windparks.

Einige befürchten schon den Ausstieg aus dem Ausstieg. Doch dass die Atomkraftwerke eine längere Zukunft als bis zum Jahr 2022 haben, ist weiterhin unwahrscheinlich. Aber Reibereien zwischen Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU), der stockende Netzausbau, Bürgerproteste und Probleme bei einer gerechten Kostenverteilung machen die Energiewende zur Herkulesaufgabe.

Wie ist der Stand beim Ökoenergie-Ausbau?

Eigentlich gut, der Öko-Stromanteil beträgt schon 20 Prozent. Aber die Branche klagt über Planungsunsicherheit. So sinkt die Solarförderung für Anlagen auf dem Hausdach zum 1. Januar um weitere 15 Prozent auf 24,43 Cent je Kilowattstunde. Doch bevor diese Kürzung in Kraft tritt, fordern die Fraktionschefs von Union und FDP sowie Rösler bereits eine Begrenzung des Zubaus auf 1000 Megawatt pro Jahr.

- 2011 ging rund die fünffache Menge an Solaranlagen neu ans Netz. Im sonnenreichen Spanien wurde durch eine Deckelung der Solarausbau abgewürgt, weil niemand wusste, ob es noch Fördergeld gibt.

Geht der Ausbau nicht ohnehin zu schnell?

Darüber wird gestritten, denn es fehlen tausende Kilometer an Stromnetzen, um Ökostrom zu den Verbrauchern zu transportieren. Auch die Netzanbindung der Windparks auf See stockt. Damit das Stromnetz nicht kollabiert, müssen immer öfter Windräder abgeschaltet werden, bis zu 150 Millionen Kilowattstunden gingen dadurch allein 2010 verloren. "Wir brauchen für das nächste Jahr ein Drehbuch", fordert Hildegard Müller, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft.

Ist der Wegfall der Atommeiler schon ausgeglichen worden?

Theoretisch ja. Bis 2015 wird eine installierte Leistung von 86 000 Megawatt (MW) aus erneuerbaren Energiequellen erwartet - das entspricht 61 Atomkraftwerken. Diese liefern Strom, Wind und Sonne aber nicht kontinuierlich. Derzeit sind 65 000 MW an Wasserkraft, Geothermie, Biomasse, Wind und Photovoltaik installiert. Ohne Stromspeicher ist ein zu rasanter Ausbau problematisch, weil Ökostrom in seiner Produktion stark schwankt und nicht zur Verfügung steht, wenn er gerade gebraucht wird. Und: Man kommt beim wichtigen Thema Energiesparen nicht recht voran. So scheitert ein milliardenschwerer Steuerrabatt für energetische Gebäudesanierungen bisher am Streit zwischen Bund und Ländern.

Ist die ganze Ökoförderung nicht zu teuer?

Seit 2000 sind mehr als 65 Milliarden Euro an Fördergeldern in die Energiewende geflossen. Der Scheitelpunkt bei der Kohle-, Gas- und Ölförderung ist überschritten, die Kosten für fossile Rohstoffe, die zudem das Klima schädigen, könnten weiter steigen. Allein 2010 haben erneuerbare Energien 118 Millionen Tonnen an Treibhausgasemissionen eingespart, sagt Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands Windenergie. Die Kosten für Ökoenergie sind jetzt hoch, dafür werden aber mehrere Milliarden Euro jährlich für fossile Rohstoffimporte gespart. Und mehr Ökostrom senkt laut Umweltminister Röttgen die Preise an der Strombörse um 0,5 Cent pro Kilowattstunde. Und: Schon mehr als 370 000 Menschen arbeiten in der Zukunftsbranche.

Was kommt auf die Verbraucher 2012 zu?

Die Ökoenergie-Umlage bleibt trotz Entlastungen von rund zwei Milliarden Euro mit 3,592 Cent je Kilowattstunde für Verbraucher etwa auf dem Niveau von 2011 - ohne Industrierabatte wäre sie sogar gesunken. Kommendes Jahr müssen rund 14 Milliarden Euro über den Strompreis nur für die Förderung grüner Energie bezahlt werden. Das Umweltbundesamt betont, dass die Ökoförderung ohne die Ausnahmen kaum Auswirkungen auf den Strompreis habe: 85 Prozent der Steigerungen zwischen 2000 und 2010 gingen auf andere Faktoren zurück.

Was beeinflusst den Strompreis noch?

Unternehmen mit einem Verbrauch von 10 Millionen Kilowattstunden im Jahr, die zudem 7000 Stunden pro Jahr am Netz hängen, müssen 2012 gar keine Netznutzungsgelder mehr zahlen. Um alle Ausnahmen bei den Netzkosten aufzufangen, müssen die Verbraucher ab 2012 daher eine Sonderumlage über den Strompreis von 0,15 Cent je Kilowattstunde zahlen. Für einen Haushalt macht das 3,50 bis 4 Euro pro Jahr aus. Da Anbieter solche Steigerungsfaktoren oft zu satten Aufschlägen nutzen, gilt: Genau hinschauen und notfalls den Stromanbieter wechseln. Der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Aribert Peters, kritisiert eine einseitige Belastung der Bürger: Bei einem Verbrauch von 4000 Kilowattstunden pro Jahr belasteten alle Ausnahmen zusammen einen Haushalt mit bis zu 80 Euro zusätzlich bei den Stromkosten.