Wie man die Sperrung der Prepaidkarte vermeiden kann
- 1 | Warum die Karte gesperrt wird
- 2 | Das Kleingedruckte genau durchlesen
- Pflicht zu kostenloser Warteschleife für Prepaid-Kunden nachteilig?
- Telekom droht Prepaid-Kunden: Aufladen oder Kündigung
- Für jeden Telefon-Typ den passenden Handytarif
Prepaidkarten sind insbesondere bei Wenigtelefonierern beliebt. Aus gutem Grund: Wenigtelefonierer benutzen das Handy nur hin und wieder, wollen sich vertraglich nicht binden und auch nichts bezahlen, wenn das Mobiltelefon gar nicht gebraucht wurde. Doch wird das Prepaidhandy zu selten genutzt, kann es passieren, dass die Karte gesperrt oder eine „Nichtnutzungsgebühr“ erhoben wird.
Wer sein Handy fast nur für den Notfall nutzt, der möchte auch, dass es im Notfall funktioniert. Doch wenn der Mobilfunkbetreiber die Karte abschaltet, weil das Handy längere Zeit nicht gebraucht wird, dann kann auch die Notruf-Funktion nicht mehr genutzt werden.
Wenn Mobilfunkanbieter eine pauschale Gebühr verlangen oder die Prepaidkarte einfach sperren, weil das Mobiltelefon über längere Zeit nicht benutzt wurde, dann ist das aus Sicht der Verbraucher besonders ärgerlich: Schließlich entscheidet man sich ja deshalb für Prepaid, weil man davon ausgeht, dass keine Fixkosten auf einen zu kommen und man auch tatsächlich nur das bezahlt, was man auch verbraucht.
Bis die SIM-Karte deaktiviert wird, vergehen in der Regel sechs Monate bis zwei Jahre in denen das Handy nicht genutzt wird. Die Mobilfunkanbieter rechtfertigen die Abschaltung damit, dass sie einen Verwaltungsaufwand auch für die ungenutzten Prepaidkarten haben und dass eine Rufnummer "besetzt" ist, die sonst anderweitig genutzt werden könnte.

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