Prepaid-Handy: alle Tarife im direkten Preisvergleich
Ob man sich bei der Suche nach einem neuen Mobilfunkanbieter für oder gegen ein Prepaid-Handy entscheiden sollte, liegt nicht immer sofort auf der Hand. Verivox hilft bei der Suche und zeigt Ihnen den günstigsten Handyanbieter, passend zu Ihrem Gesprächsverhalten.Prepaid-Handy: ja oder nein?
Die einstigen Argumente gegen ein Prepaid-Handy, die höheren Gesprächskosten, die schwierigere Erreichbarkeit im Ausland und der ständige Aufladezwang, haben inzwischen ihre Gültigkeit verloren.Spätestens seit dem Markteinstieg sogenannter Handy-Discounter wie beispielsweise Simyo, BigSim, discoTEL und viele Andere kennen die Preise für Gesprächsminuten und SMS nur noch eine Richtung: nach unten. Hat man vor wenigen Jahren bei der Nutzung eines Prepaid-Handys noch für 39 Cent oder mehr pro Gesprächsminute telefoniert, so unterbieten viele Prepaid-Handy-Anbieter inzwischen bereits die 10 Cent-Marke. Der Preissturz macht das Prepaid-Handy inzwischen nicht nur für Wenigtelefonierer interessant. Denn durch die Vielzahl an Einheitstarifen (zum Beispiel: Maxxim – 8 Cent in alle Netze) bleiben die Gesprächskosten in alle Mobilfunknetze überschaubar und selbst beim SMS-Versand wird netzunabhängig ein Einheitspreis berechnet. Die übrigen Anbieter haben sich dem wettbewerbsbedingten Preisfall bereits angeschlossen. Mobiles Telefonieren wird also immer günstiger, sowohl bei Vertrags- als auch Prepaid-Handys.
Prepaid-Handys holen auf
Die früheren Probleme beim Aufladen des Gesprächsguthabens sind ebenfalls zur Randerscheinung geworden. Via Lastschrift lässt sich das Prepaid-Handy mittlerweile bei den meisten Handyanbietern durch eine simple SMS von überall aus und zu jeder Zeit aufladen. Die bisherigen Argumente für ein Prepaid-Handy haben dabei weiterhin Bestand: Keine Vertragsbindung, keine Grundgebühr, kein Mindestumsatz und die volle Kostenkontrolle.Prepaid-Handy: Wo liegen die Nachteile?
Gegen ein Prepaid-Handy spricht bei einigen Anbietern weiterhin der fehlende Einzelverbindungsnachweis. Weiterhin hat der Kunde zwar die volle Kostenkontrolle, er muss das Guthaben aber auch immer im Voraus bezahlen und anschließend abtelefonieren. Und auch der Wunsch nach einem aktuellen und modernen Mobiltelefon lässt sich über einen Prepaid-Handyanbieter entweder gar nicht oder nur durch zusätzliche Kosten realisieren. Um diese fehlende Leistung eines subventionierten Handys auszugleichen, bieten einzelne Prepaid-Handy-Discounter inzwischen auch Handys ohne Vertrag in ihren Online-Shops zum Kauf an. Das Angebot reicht hierbei vom günstigen Handy ohne zusätzliche Multimedia-Funktionen bis hin zum modernen Smartphone.Für wen lohnt sich ein Prepaid-Handy?
Entscheidend bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters sollte mehr denn je das eigene Gesprächsverhalten sein. Wer gerne und viel telefoniert und gelegentlich auch die mobilen Internetdienste in Anspruch nimmt, sollte zum jetzigen Zeitpunkt noch von einem Prepaid-Handy absehen.Für Normaltelefonierer stellen die Prepaid-Tarife dagegen echte Alternativen dar, sofern man keinen Wert auf ein modernes Mobiltelefon legt oder bereits ein aktuelles Handy besitzt.
Aufgrund der Kostenkontrolle empfiehlt sich das Prepaid-Handy besonders als erstes Mobiltelefon für Kinder. Wer sein Handy kaum aktiv nutzt und in erster Linie nur erreichbar sein möchte, kommt nicht an einem Prepaid-Handy vorbei.
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