Jeder kann etwas dafür tun, dass der Atomstromanteil an der Energieversorgung sinkt: Indem man sich für Ökostrom entscheidet. Ein Preisvergleich zeigt, dass Ökostrom-Tarife häufig günstiger sind als die Standardtarife lokaler Versorger.
Ökostrom muss nicht teuer sein
Der Ökostrom-Vergleich zeigt, welcher Anbieter den günstigsten Tarif hat. Durch die Umstellung auf Ökostrom reduziert man die Stromrechnung und leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz.
Es gibt verschiedene Gütesiegel und Zertifikate für Ökostrom-Tarife, die die Qualität der Angebote transparent und überprüfbar machen sollen. Generell ist hier die Unterscheidung zwischen Zertifikaten und Gütesiegel wichtig.
Ökostrom: Zertifikate informieren über Zusammensetzung
Ökostromzertifikate geben Auskunft über die Herkunft und die Zusammensetzung des Stroms. Für die Vergabe solcher Zertifikate ist entscheidend, aus welchen Quellen der Strom stammt und zu welchen Anteilen. Allerdings können die Ökostrom-Zertifikate gehandelt werden und sagen nichts über die Qualität des jeweiligen Ökostromtarifes aus.
Ökostrom: Gütesiegel informiert über Qualität
Über die Qualität des Ökostrom-Tarifs geben Gütesiegel Aufschluss. Voraussetzung für ein Gütesiegel ist, dass ein bestimmter Anteil der Einnahmen in den Bau neuer Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung investiert wird. Außerdem dürfen die Anlagen ein gewisses Alter nicht überschreiten.
Bei dem Ökostrom-Vergleich werden die Stromquellen der einzelnen Tarife, also Herkunft und Zusammensetzung des Stroms, und die vorhandenen Gütesiegel, zum Beispiel „Grüner Strom Label“ oder „OK Power“, genau dargestellt.