WAZ: E.ON-Ruhrgas soll sich auf Gashandel beschränken
Essen - Der Energiekonzern E.ON will im Zuge des geplanten Konzernumbaus einem Zeitungsbericht zufolge die Aufgaben seiner Tochter Ruhrgas auf den Gashandel beschränken. Unter Berufung auf Aufsichtsratskreise schreiben die Zeitungen der "WAZ"-Mediengruppe (Freitag), dass der Bereich Exploration und Förderung mit rund 200 Mitarbeitern aufgegeben werden soll. Der Bereich Gashandel, der zurzeit im Düsseldorfer Konzern und bei Ruhrgas betrieben wird, solle zusammengelegt werden. Darüber hinaus ziehe die E.ON-Führung den Verkauf der in Essen ansässigen Gasnetz-Gesellschaft Open Grid Europe in Erwägung.
E.ON hatte am Mittwoch einen umfangreichen Stellenabbau angekündigt. Weltweit sollen bis zu 11.000 Stellen gestrichen werden, in Deutschland sind mehrere Standorte betroffen. Konkret hat Vorstandschef Johannes Teyssen die Pläne aber noch nicht gefasst. Bei den Arbeitnehmervertretern formiert sich Widerstand. Gegenüber der "WAZ" bezeichnete Konzernbetriebsratschef Hans Prüfer die Aussage des E.ON-Chefs, er schließe betriebsbedingte Kündigungen im Konzern nicht aus, als "Kampfansage". "Angesichts der nach wie vor zu erwartenden Milliardengewinne im Konzern wären betriebsbedingte Kündigungen ein Tabubruch", sagte Prüfer.
Weitere Nachrichten vom 12.08.2011
- RIM warnt vor Blackberry-Sicherheitslücke der höchsten Stufe
- Mobilfunker o2 will kräftig in LTE-Ausbau investieren
- Fernsehen übers Internet wird zunehmend beliebter
- Verdi fordert Jobgarantie für alle E.ON-Mitarbeiter
- Ladenpiraterie: 22 gefälschte Apple-Stores in China entdeckt
- Private Daten auf Smartphone durch Überschreiben entfernen
- Gute Konjuktur bremst Schuldenuhr aus
- Flammt der Gasstreit zwischen Russland und Ukraine wieder auf?
- Erneuerbare Energien: Verband klagt über Fachkräftemangel
- Freenet-Aktien belasten Ergebnis von Drillisch
- Ideenklau-Streit zwischen Apple und Samsung vor Landgericht
- Beben erschüttert Fukushima – Bau der Schutzhülle hat begonnen
- Zusatzbeitrag: 150.000 gesetzlich Versicherten droht Pfändung
- Berliner Sparkasse erhöht Gebühr für Guthabenkonten auf 5 Euro
- Eltern müssen Bankgeschäften von Minderjährigen zustimmen
- Google+ ergänzt Angebot mit Spiele-Plattform
- Börsenpanik treibt Gold auf Allzeithoch - Fragen und Antworten
- Meldepflichtige Vorfälle im AKW Philippsburg 2
- Facebook: Neue Funktion warnt Minderjährige vor Massenpartys
- Mindestens 20 Millionen Deutsche sind Smartphone-Nutzer
- Ölpreise nach Gewinnmitnahmen leicht gefallen

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
