Test: WLAN-Router zum Teil deutlich langsamer als angegeben

dpa/tmn | 08.09.2010
Bild: Angeschlossener WLAN-Router

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Berlin - Die Zeitschrift "Chip Test & Kauf" warnt vor Etikettenschwindel bei WLAN-Routern: In einem Test der Zeitschrift fielen die tatsächlichen Datenraten bei allen Geräten deutlich niedriger aus als angegeben. "Das liegt unter anderem an Störquellen und der Fehlerkorrektur", so Chefredakteur Ingo Kuss.


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Das Verbrauchermagazin testete Router mit dem neuen n-Standard, der drastisch schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten erlaubt als bisher: Je nachdem, welche Chips und welche Antennen verwendet werden, sind 150, 300 oder 450 Mbit pro Sekunde möglich, was sich auch im Preis niederschlage.

Die Erkenntnis der Redaktion: "Wer nur surft und E-Mails checkt, fährt auch mit einem günstigen Router und geringer Datenrate (n150) gut. Wer hingegen Videos streamt und große Downloads hat, braucht einen teureren Router mit deutlich höherer Datenrate (n300, besser noch n450)." Beim Kauf solle man auch darauf achten, ob der Router ein DSL-Modem zum direkten Internet-Zugang besitzt. Nicht alle Geräte im Test hatten das.



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