RWE und Gazprom: Es wird keine Kooperation geben
Essen - Es wird keine Kooperation von RWE und dem russischen Energieriesen Gazprom geben: Beide Unternehmen beschlossen "in gegenseitigem Einvernehmen", ihre Verhandlungen zu beenden. Im Gespräch war der Bau gemeinsamer Gas- und Kohlekraftwerke in Deutschland, den Benelux-Ländern und Großbritannien. Dies teilte RWE am Donnerstag mitteilte.
RWE-Chef Jürgen Großmann erklärte, die Gespräche seien "sehr konstruktiv" gewesen, "bedauerlicherweise" hätten beide sich nicht auf einen "für beide Seiten tragfähigen Rahmen für eine Zusammenarbeit einigen" können.
Großmann und Gazprom-Chef Alexej Miller hatten im Juli ein sogenanntes Memorandum of Understanding unterzeichnet. Ein solches Dokument legt die Eckpunkte eines noch abzuschließenden Vertrages fest. Die Vereinbarung war eigentlich im Interesse beider Konzerne: RWE benötigt nach dem Beschluss zum Atomausstieg frisches Geld. Gazprom, bereits jetzt der wichtigste Gaslieferant Deutschlands, hat seit langem Interesse an einem stärkeren Engagement hierzulande.
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