RWE erwägt Bau eines Atomkraftwerks in Großbritannien

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Bild: Stromstecker


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Essen - Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern RWE erwägt den Bau eines neuen Atomkraftwerks in Großbritannien. Wie das Essener Unternehmen am Dienstag mitteilte, erwarb die britische Tochter RWE npower Optionen auf den Kauf von Grundstücken in Wylfa im walisischen Anglesey. «Wir sind entschlossen, die Kernkraft voranzutreiben. Der Standort Wylfa hat großes Potenzial für ein neues Kernkraftwerk», sagte der Geschäftsführer von RWE npower, Andrew Duff.


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Nach RWE-Angaben erhielt RWE npower die Netzanschlussrechte für ein neues Kernkraftwerk in Wylfa. Dadurch gebe es die Möglichkeit, 3,6 Gigawatt Strom in das nationale Netz einzuspeisen und den Bedarf von fünf Millionen Haushalten zu decken.

RWE plant nach eigenen Angaben in den kommenden zehn Jahren in Großbritannien Investitionen in Höhe von einer Milliarde Britische Pfund (1,02 Milliarden Euro) pro Jahr. Dazu zählten Investitionen in neue Gaskraftwerke sowie in Offshore-Windanlagen. In Wylfa steht seit 1971 ein 980-Megawatt-Kernkraftwerk. Es produziert 40 Prozent des walisischen Strombedarfs und soll im Jahr 2010 vom Netz gehen.



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