Ölpreise weiterhin im Abwärtstrend - Klage gegen Goldman Sachs belastet
Singapur - Die Ölpreise sind zum Wochenbeginn weiter gesunken. Eine Klage der US-Börsenaufsicht gegen die US-Investmentbank Goldman Sachs habe der Risikofreude der Anleger einen herben Dämpfer versetzt, hieß es von Händlern. Das habe auch die Preise an den Rohstoffmärkten belastet. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) 81,89 US-Dollar und damit 1,35 Dollar weniger als am Freitag. Der US-Ölpreis ist damit in den vergangenen drei Handelstagen um rund fünf Dollar auf den tiefsten Stand seit Ende März abgerutscht.
Rohöl der Nordseesorte Brent verbilligte sich zu Beginn der neuen Handelswoche ebenfalls deutlich. Am frühen Morgen kostete ein Fass 84,99 Dollar und damit 1,00 Dollar weniger als am Freitag. Rohstoff-Analyst David Moore von der australischen Commonwealth Bank wertete den jüngsten Preisrutsch an den Ölmärkten als "Nachwirkung" der Klage der US-Finanzaufsicht gegen Goldman Sachs.
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