Kinder vor Gewalt im Internet schützen
Hannover - Wenn Kinder im Netz surfen, möchten Eltern keine Gewalt, Pornografie oder extremistische Inhalte auf dem Bildschirm sehen. Die Zeitschrift "c't" empfiehlt dafür Spezialprogramme, die sich ausschließlich mit dem Filtern unerwünschter Webseiten beschäftigten. Grundsätzlich sollten Nutzer aber bedenken, dass sich jede Software mit unterschiedlichem Aufwand austricksen lasse.
Mit sogenannten White-Lists können Eltern in den Programmen genau einstellen, welche Internetseiten sich der Nachwuchs ansehen darf. Das funktioniert beispielsweise mit "Family Safety" (windowslive.de) von Microsoft oder dem Webfilter "K9 Web Protection" (k9webprotection.com). Beide Programme sind kostenlos erhältlich. Dadurch werden Kinder stark eingeschränkt. Die Freigaben lassen sich Stück für Stück an den Bedarf anpassen.
Sind die Kinder bereits zwölf Jahre alt, sind diese Vorgaben in der Regel aber zu restriktiv, wie die Zeitschrift schreibt. In diesem Fall sollten Blacklist-Filter zum Einsatz kommen, die schädliche Inhalte mittels verschiedener Techniken blockieren und meist minutiös kontrollieren, welche Webadressen das Kind aufgerufen hat. Dabei werden häufig allerdings auch Aufklärungsseiten ausgeschlossen. Laut "c't" haben viele Programme zudem derzeit noch Probleme bei Internetseiten mit Abo-Fallen.
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