Hin und Her mit der Postbank kostet Deutsche Bank Milliarden

Frankfurt/Main - Das Hickhack mit der Postbank kommt die Deutsche Bank teuer zu stehen. Die erstmalige Eingliederung hat 1,4 Milliarden Euro gekostet. Die darauffolgende Entflechtung hat 200 Millionen Euro verschlungen und die jetzt beschlossene Wiedereingliederung wird mit weiteren 1,9 Milliarden Euro zu Buche schlagen.

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Die Deutsche Bank hatte 2015 angekündigt, sich von der erst wenige Jahre zuvor voll übernommenen Postbank wieder trennen zu wollen. Im Frühjahr diesen Jahres kam dann die Rolle rückwärts: Die Deutsche Bank behält die Postbank und gliedert sie in ihr eigenes Privat- und Firmenkundengeschäft ein. „Beide Banken haben sich in den vergangenen zwei Jahren klar verbessert“, sagte Cryan. Zudem habe sich das regulatorische Umfeld geändert.

Mit dem Zusammenschluss solle ein „nationaler Champion“ geschaffen werden mit mehr als 20 Millionen Kunden, sagte Cryan. Finanziell soll sich die Eingliederung in Synergien von 900 Millionen Euro jährlich ab 2022 auszahlen. „Wir haben bei der erstmaligen Zusammenführung der beiden Banken wertvolle Erfahrung gesammelt und werden das Erlernte jetzt einfließen lassen“, erklärte Cryan.

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