Deutsche Telekom prüft Klage gegen Bundesnetzagentur
München - Angesichts der Preisvorgaben der Bundesnetzagentur zeigt sich die Deutsche Telekom verhalten: "Wir prüfen, ob eine Klage Aussicht auf Erfolg hat", sagte der für Regulierungsfragen zuständige Telekom-Sprecher Philipp Blank gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Focus".
Die Bundesnetzagentur hatte vergangene Woche verfügt, dass die vier deutschen Netzbetreiber ihren Wettbewerbern künftig für Verbindungen ins eigene Netz nur halb so viel in Rechnung stellen dürfen wie bislang. Statt durchschnittlich knapp 7 Cent sollen die Weiterleitungsgebühren auf rund 3,4 Cent sinken. Solche Vorgaben führten bisher stets dazu, dass Mobilfunker die Gebühren senkten.
Nach "Focus"-Informationen soll Telekom-Chef René Obermann "sehr sauer" über die Entscheidung der Behörde gewesen sein und sie wirtschaftlich "für katastrophal" halten. Ein Telekom-Sprecher erläuterte dem Magazin, der Konzern investiere derzeit Milliarden Euro in IT-Technologie und den Netzaufbau auf dem Land. Da komme eine Preissenkung zum falschen Zeitpunkt.
Weitere Nachrichten vom 06.12.2010
- CCS-Technik: "Klimafreundliche Kohle" in der Kritik
- Wie man Spuren im Netz verwischen kann
- Verbraucher- und Datenschutzgesetz fürs Internet gefordert
- Hilfsstelle im Kampf gegen Schadsoftware wird gut angenommen
- Gaspreisgestaltung weiter uneinheitlich
- Gibt es bald europaweit gültige Telefonnummern?
- Kinderschutz bei Sicherheitssoftware ist leicht auszuhebeln
- iPad oder iPhone beim Update aufräumen
- Studie: Viele Unternehmen haben Probleme mit Datensicherheit
- EDF will seine Anteile an EnBW verkaufen
- Fusion besiegelt: AOK Nordost nimmt am 1. Januar Arbeit auf
- Hypo Real Estate gibt Staatsgarantien in Milliardenhöhe zurück
- Steuerklasse: Nach der Hochzeit zum Finanzamt
- Bewerbung für neue individuellere Internetadressen startet 2011
- "King Eric" bläst zur Revolte gegen die Finanzwelt
- Markt für Internet Downloads verdoppelt sich fast
- Röttgen verweigert Zustimmung zu Atomtransport nach Russland
- EU-Kommission will europaweiten Handel mit Ökostrom
- Bayern profitiert am stärksten vom Solarboom
- RWE verkauft seine Konzernsparte Thyssengas
- Regierung hält Krebsfälle in der Nähe der Asse für Zufall
- Mehr Verantwortungsbewusstsein von Internetbranche gefordert
- Ökostrom könnte wegen Gesetzeslücke teurer werden
- Ölpreise steigen an - US-Notenbank signalisiert Anleihenkäufe

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
