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Bandbreite

Die Bandbreite eines DSL-Anschlusses bestimmt im Wesentlichen die Geschwindigkeit, mit der man durch das Internet surft. Eine Übersicht aller verfügbaren DSL-Anbieter (unter Berücksichtigung der gewünschten Bandbreite) liefert Ihnen unser DSL-Tarifrechner.

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Was genau bedeutet Bandbreite?

Als Bandbreite bezeichnet man die Differenz zwischen der höchsten und niedrigsten Frequenz, die auf einem Übertragungskanal möglich ist. Sie bestimmt im Wesentlichen die Menge an Daten, die in einer bestimmten Zeit durch einen Datenkanal gelangen können. Die Höhe der Bandbreite ist somit maßgeblich entscheidend für die Geschwindigkeit beim Aufbau von Webseiten, sowie der Dauer beim Versenden und Empfangen von E-Mails und anderer Daten. Gemessen wird die Bandbreite in Bit/s (Bit pro Sekunde).

Eine herkömmliche ISDN-Leitung verfügt zum Beispiel über eine maximale Bandbreite von 2 x 64 Kbit/s für Downloads. Wesentlich leistungsfähiger ist dagegen eine DSL-Leitung, die die DSL-Anbieter ab einer Bandbreite von 1024 Kbit/s aufwärts im Angebot haben.

Bandbreitenwerte beim Senden und Empfangen

Da der Datenverkehr beim Versenden und Empfangen in zwei entgegengesetzte Richtungen verläuft, besteht die Verbindung aus einer ersten Angabe der Bandbreite für das Empfangen von Daten (Download) und einer zweiten Angabe für das Versenden von Daten (Upload). In der Regel ist die Bandbreite für den Downstream immer größer als für den Upstream. Dabei gilt grundsätzlich: Je höher die Bandbreite, umso schneller ist auch der Datenstrom. Eine Bandbreite mit den Merkmalen 2048 Kbit/s und 192 Kbit/s verfügt demnach über eine maximale Download-Geschwindigkeit von 2048 Kbit pro Sekunde und eine maximale Upload-Geschwindigkeit von 192 Kbit pro Sekunde.

Bandbreite entscheidet über Qualität bei VoIP (Voice over IP)

Neben der individuell benötigten, maximalen Geschwindigkeit beim Surfen spielt die Mindesthöhe der Bandbreite eine entscheidende Rolle bei der Nutzung der Internetanbindung zum Telefonieren. Bei dem sich immer stärker ausbreitenden Verfahren der Internettelefonie (Voice over IP) kann nämlich die Höhe der Bandbreite eines DSL-Anschlusses Einfluss auf die Sprachqualität beim Telefonieren nehmen. Um Störgeräusche und Übertragungsfehler zu vermeiden, sollte man in diesem Fall von einer Bandbreite unterhalb von 2000 Kbits/s absehen.

Bandbreite bei IPTV Mit dem Ausbau der Netze für noch höhere Bandbreiten haben sich auch die Angebote der Anbieter erweitert. Inzwischen kann man auch über die DSL-Leitung Filme in modernster HD-Qualität aus Online-Videotheken bestellen oder digitales Fernsehprogramm direkt über den Internetanschluss auf den Fernseher holen. Wer die Angebote nutzen möchte, sollte auf die verfügbare Bandbreite achten. Ein analoger Kanal nutzt allein 4 MBits/s, ein digitaler Kanal sogar 8 Mbit/s. Eine 16.000 Bandbreite sollte also Pflicht sein, um die neuen Dienste der DSL-Anbieter störungsfrei zu nutzen.

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