Wärmepumpenstrom
Wärmepumpenstrom kann sehr schnell zur Kostenfalle werden. Sollten auch Sie von zu hohen Kosten für Heizstrom betroffen sein, dann nutzen Sie doch unsere Vorregistrierung für Wärmepumpentarife. Wir informieren Sie umgehend, sobald ein günstiger Tarif für Sie verfügbar ist.Ohne Wärmepumpenstrom geht es nicht
Dennoch wird auch Wärmepumpenstrom benötigt. Auf etwa drei bis vier Anteile Umweltenergie kommt ein Anteil Wärmepumpenstrom. Diese Energie ist notwendig, um die aus der Umgebung gewonnene Wärme auf eine Temperatur zu „pumpen“, die zum Heizen genutzt werden kann.
Der durchschnittliche Verbrauch von Wärmepumpenstrom liegt bei rund 5.000 kWh pro Jahr. Im Vergleich zu einer elektrischen Nachtspeicherheizung, die rund 17.500 kWh pro Jahr benötigt, ist dies zwar ein relativ geringer Verbrauch. Doch auch Wärmepumpenstrom kostet Geld. Geht man von einem durchschnittlichen kWh-Preis von 24 Cent (brutto) aus, stellt dieser Verbrauch eine finanzielle Belastung von 1.200 Euro pro Jahr dar. Dabei handelt es sich lediglich um die Kosten für den Wärmepumpenstrom, der normale Haushaltsstrom wurde dabei noch nicht berücksichtigt.
Wärmepumpenstrom gibt es in speziellen Tarifen
Früher waren die örtlichen Grundversorger verpflichtet, spezielle Tarife für Wärmepumpenstrom anzubieten. Seit dem Sommer 2007 besteht diese Verpflichtung nicht mehr. In der Praxis bieten die Grundversorger jedoch nach wie vor spezielle Tarife für Wärmepumpenstrom an, allerdings schwanken die Preise je nach Versorger stark. Im schlimmsten Fall bezahlen Verbraucher für den Wärmepumpenstrom genauso viel pro Kilowattstunde wie im regulären Tarif.
Wärmepumpenstrom und Anbieterwechsel
Der Markt für Wärmepumpenstrom gleicht immer noch einem Monopolmarkt. Ein Anbieterwechsel für Wärmepumpenstrom lohnt sich derzeit meistens nicht. Im Jahr 2009 haben laut Bundesnetzagentur nur 8.787 der insgesamt 1.895.644 Wärmepumpen- bzw. Wärmestromnutzer den Stromanbieter gewechselt, denn derzeit gibt es noch kaum Stromanbieter, die attraktive Angebote für Wärmepumpenstrom in ihr Programm aufgenommen haben. Die Gründe dafür sind nicht standardisierte Lastprofile für Heizstromkunden, uneinheitliche Konzessionsangaben und eine teilweise schwierige Kostendeckung. Sowohl das Bundeskartellamt als auch die Bundesnetzagentur drängen auf mehr Transparenz in diesem Bereich und auf die weitere Öffnung des Heizstrommarktes. Daher ist zu erwarten, dass bald zwischen mehreren Anbietern für Wärmepumpenstrom ausgewählt werden kann.

