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Elektroheizung

Elektroheizungen gibt es in den unterschiedlichsten Formen. Der Hauptunterschied zwischen den Technologien besteht darin, ob es sich um eine fest installierte Heizung oder ein mobiles System handelt.

Feste Elektroheizungen: Nachtspeicher, Wärmepumpe, Infrarot

Die klassische Form der Elektroheizung ist die Nachtspeicherheizung, die vor allem in den 1970er Jahren sehr populär war. Die Heizung wird in der Nacht zu einem vergünstigten Tarif mit Strom aufgeladen, der dann am Tag genutzt werden kann. Diese Form der Elektroheizung gilt inzwischen weder als wirtschaftlich noch als ökologisch. Ab dem Jahr 2020 ist der Betrieb von Nachtspeicherheizungen in Gebäuden mit mehr als fünf Wohnungen nicht mehr erlaubt. Das Bundesbauministerium dementierte im September 2012 einen Medienbericht, wonach das Verbot gekippt werden könnte, um die Heizungen als Speicher für überschüssigen Ökostrom zu nutzen.

Wärmepumpen stellen eine Form der Elektroheizung dar, die nicht vollständig auf Elektrizität basiert. Durch den Einsatz von schnell verdunstenden Kältemitteln wird der Temperaturunterschied zwischen zwei Medien (Wasser-Luft, Luft-Luft, Sole-Wasser etc.) ausgenutzt, um Wärme zu produzieren. Um eine Wohnung damit beheizen zu können, ist etwa ein Fünftel an zusätzlicher elektrischer Energie notwendig. Der gesamte Stromverbrauch für die Heizung liegt damit deutlich unter dem einer Nachtspeicherheizung.

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Infrarotheizungen basieren auf Infrarotstrahlung, die an den Raum abgegeben wird und die angestrahlten Oberflächen aufheizt. Diese Heizsysteme gibt es als mobile Geräte, aber auch immer mehr als feste Installationen im Wohnbereich. Die notwendigen Heizpanelen können auf unterschiedlichste Weise gestaltet sein, beispielsweise als Regal, Spiegel oder Heizkugel.

Mobile Elektroheizungen: Heizstrahler und Radiatoren

Für Räume, die nur selten geheizt werden müssen, bieten sich mobile Heizgeräte an, die in der Regel immer auf der Nutzung von Elektrizität basieren. Heizlüfter können Räume sehr schnell aufwärmen, verbrauchen aber sehr viel Strom. Zusätzlich ist es im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen etwa zehn Mal aufwändiger, einen Raum über die Luft zu beheizen. Daher können Heizstrahler nicht als wirtschaftlich gelten.

Besser ist der Einsatz von mobilen Infrarotheizungen oder Ölradiatoren. Die Radiatoren funktionieren wie eine herkömmliche Heizung, nur dass anstatt eines Wasserkreislaufs Öl als Wärmeträger fungiert.


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