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Mega-Tankfloß soll verseuchtes Wasser aufnehmen

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa

Tokio - Ein gigantisches Tankfloß, Spezialschiffe, ein Netz im Meer: Die Helfer an der japanischen Atomanlage Fukushima versuchen mit immer neuen Methoden, die Strahlensuppe aufzunehmen. Am Dienstagnachmittag (Ortszeit) setzte sich ein Tankfloß in Bewegung. Es soll nach dem Umbau bis zu 10 Millionen Liter an radioaktiv verseuchtem Wasser aufnehmen.

Der Kraftwerksbetreiber Tepco braucht dringend Auffangmöglichkeiten für das Wasser, das zum Kühlen in die Gebäude geleitet wurde und sich dort nun angesammelt hat. Die Behörden gehen davon aus, dass inzwischen 60 Millionen Liter der Brühe im Keller der Reaktorgebäude sowie in unterirdischen Kanälen stehen. Das Wasser behindert die Bemühungen, die Atomruine in den Griff zu bekommen.

Hilfe versprechen sich die Arbeiter auch von Spezialschiffen der US-Marine sowie von behelfsmäßigen Tanks. Außerdem ist die Rede von einem Zaun, der im Meer vor Fukushima verhindern soll, dass sich vergiftetes Wasser unkontrolliert im Pazifik ausbreitet. Der Kraftwerksbetreiber Tepco pumpt derzeit leicht belastetes Wasser in den Ozean, um in Tanks Platz für wesentlich stärker verstrahltes Wasser zu schaffen.

Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, strömten bis Dienstagmittag (Ortszeit) rund 3,4 Millionen Liter belastetes Wasser in den Pazifik. Insgesamt sollen 11,5 Millionen Liter abgelassen werden. Regierungssprecher Yukio Edano verteidigte erneut die Aktion, die am Montag begonnen hatte und voraussichtlich bis zu diesem Wochenende dauern soll. Sie sei nötig, damit nicht stärker strahlendes Wasser ins Meer gelange.

Tankfloß soll nach dem 16. April in Fukushima eintreffen

Die Arbeiter in der Atomruine stehen vor einem Dilemma: Sie leiten Wasser zum Kühlen der Reaktoren in die Kraftwerksgebäude, wissen dann aber nicht, wohin damit. Helfen soll unter anderem das Megafloat genannte Tankfloß. Es wird zunächst in eine Werft in der Tokioter Nachbarstadt Yokohama gezogen. Dort soll es für den Einsatz an der Atomruine umgebaut werden, wie die Nachrichtenagentur Jiji Press berichtete.

Das stählerne Tankfloß werde voraussichtlich nach dem 16. April in Fukushima eintreffen. Es ist 136 Meter lang und 46 Meter breit. Bisher diente es im Hafen der Stadt Shimizu in der Provinz Shizuoka als schwimmende Insel für Angler.

Erste Entschädigungszahlungen für Bevölkerung - Höhe unklar

Die Menschen aus der Gegend um Fukushima können sich derweil auf erste Entschädigungszahlungen einstellen. Das Geld könnte zum Monatsende fließen - wie viel, ist aber noch unklar. Über die Höhe will sich Tepco mit der Regierung beraten, wie Kyodo unter Berufung auf den Konzern berichtete.

Rund 80 000 Anwohner der Atomruine hatten sich auf Weisung des Staates in Sicherheit bringen müssen. Zudem leiden viele Landwirte darunter, dass sie wegen radioaktiver Verstrahlung ihr Gemüse und Obst nicht mehr verkaufen können.

Tepco werde zunächst unter anderem für die Arztkosten und Einkommensausfälle aufkommen, hieß es. An der Börse in Tokio stürzte das Papier des Energiekonzerns um 18,1 Prozent auf 362 Yen (rund 3 Euro) und damit auf den tiefsten Stand seit 59 Jahren.

Weiterhin Kampf gegen das Leck

An der Atomruine kämpft das Unternehmen außerdem weiter gegen ein Leck, aus dem unkontrolliert hoch radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer strömt. Das Wasser stammt vermutlich aus Reaktorblock 2, in dem die Brennstäbe teilweise geschmolzen waren. Wie japanische Medien unter Berufung auf Tepco meldeten, ergab eine Messung vom Samstag, dass die Jod-Konzentration im Meer vor Reaktor 2 um das 7,5 Millionen-fache über den zulässigen Grenzwerten liegt. Die Regierung kündigte schärfere Kontrollen bei Meeresfrüchten an.