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Ethikkommission: kein konkretes Datum für Atomausstieg

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa

Liebenberg - Die von der Bundesregierung einberufene Ethikkommission hat sich noch nicht auf ein konkretes Datum für den Atomausstieg festgelegt. Der ehemalige Bundesumweltminister und Kommissionschef Klaus Töpfer ließ am Mittwoch nach einer dreitägigen Klausur der 17-köpfigen Expertengruppe offen, ob man Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine konkrete Jahreszahl oder aber eine Zeitspanne für den Abschied von den Atomkraftwerken empfehlen wird.

Umweltschützer halten einen Ausstieg schon 2015 oder 2017 für machbar. Die Energiewirtschaft peilt 2020 an. Die Kommission werde sich nicht um eine Antwort drücken: "Sie können sicher davon ausgehen, dass wir zu diesem Thema etwas sagen." Man dürfe aber nicht nur auf das Datum schauen, "sondern muss auch den Weg dahin kennzeichnen", sagte Töpfer auf Schloss Liebenberg bei Berlin.

Dort beriet die mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirchen besetzte Ethikkommission kontrovers über eine sichere Energieversorgung ohne Atomkraft. "Dass da unterschiedliche Meinungen sind, war von vornherein deutlich", sagte Töpfer. "Aber alle sind der Meinung, dass es zu einer neuen Energieversorgungsstruktur in Deutschland kommen muss."

Die Gruppe verständigte sich in Liebenberg auf einen Fahrplan. Auf der nächsten Klausur vom 13. bis 15. Mai soll der Entwurf für den Abschlussbericht der Kommission - den sie Ende Mai an Merkel übergibt - verabschiedet werden. Zuvor wird es am 28. April in Berlin eine öffentliche Anhörung mit Experten und Verbänden geben, die im Fernsehen übertragen wird.

Die Energiewende dürfe die Bürger beim Strompreis nicht überlasten, solle keine Jobs gefährden oder auf Kosten des Klimaschutzes gehen, erklärte Töpfer. Ein von allen unterstütztes Gesamtpaket sei wichtig. Es habe keinen Sinn, alle Kernkraftwerke abzuschalten, um dann Atomstrom zu importieren und sich so selbst in die Tasche zu lügen.

Der Co-Vorsitzende der Kommission, Matthias Kleiner, betonte, die Wende hin zu erneuerbaren Energien könne eine neue industrielle Revolution auslösen. "Ich sehe erhebliches Potenzial für die Wirtschaft und den Export", sagte der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Die Bundesregierung will auf Grundlage der Empfehlungen der Ethikkommission und der Reaktorsicherheitskommission bald ein Gesetzespaket für die Energiewende und einen schnellen Atomausstieg auf den Weg bringen. Mitte Juni sollen dann die Länder im Bundesrat abschließend entscheiden.