Maßnahmen gegen langsames DSL
- 1 | Missverständnis bei Geschwindigkeit: Up- oder Download?
- 2 | Eigene Hardware überprüfen
- 3 | Weitere mögliche Geschwindigkeitsbremsen
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- DSL-Anbieterwechsel
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Das klingt toll: Surfen mit bis zu 32 Megabit pro Sekunde - also blitzschnell. Die Realität sieht meist anders aus: Die vom Internetanbieter in Aussicht gestellte Übertragungsrate wird selten erreicht. Manchmal liegt das allerdings auch an der vom Kunden verwendeten Technik sowie den Einstellungen von Computer und Router.
Etwa jeder fünfte Anruf im Callcenter eines DSL-Anbieters dreht sich um das Tempo des Internetzugangs. Häufig geht es lediglich darum, Missverständnisse zu klären: Verspricht der Anbieter DSL zum Beispiel mit bis zu 16 Megabit pro Sekunde (MBit/s), gilt diese Angabe für das Herunterladen von Daten aus dem Netz - und nicht für das Hochladen etwa von umfangreichen E-Mails. Das verwechseln viele Anwender - Das Tempo für den Upstream beträgt in der Regel höchstens 1 MBit/s.
Nicht ganz unschuldig sind die Internet-Anbieter an einem anderen Missverständnis: Mit der Zeit sind einige von ihnen dazu übergegangen, die vollmundig versprochenen Datentransferraten mit dem Zusatz "bis zu" zu versehen, da es sich bei diesen Angaben um die maximal erreichbare Geschwindigkeit handelt - was aber viele Nutzer übersehen. Hier will der Gesetzgeber nun aktiv werden: Im Zuge der Novelle des Telekommunikationsgesetzes sollen die DSL-Anbieter ab März 2012 dazu verpflichtet werden, ihren Kunden bei Vertragsabschluss eine Mindestsurfgeschwindigkeit zu zusichern. Aber ein Hintertürchen bleibt wohl weiterhin offen: "Abhängig von der konkreten technischen Realisierung kann zur Vermeidung von unverhältnismäßigem Aufwand für die betroffenen Unternehmen die Ermittlung von Durchschnittswerten ausreichend sein", heißt es im Gesetz.

