Private Rentenversicherung: Vergleichen Sie jetzt!

Die private Rentenversicherung ist inzwischen für jeden unumgänglich, da sich niemand allein auf die staatliche Versorgung im Altersruhestand verlassen sollte. Die Zahl älterer Menschen in Deutschland, die durch das Rentensystem versorgt werden müssen, steigt. Gleichzeitig werden die Menschen durchschnittlich immer älter. Dadurch gerät das staatliche Rentensystem immer weiter in ein Ungleichgewicht. Seit einigen Jahren sind die Auswirkungen davon in Deutschland bereits deutlich zu spüren: Die garantierten Renten werden immer niedriger und das Eintrittsalter in die staatliche Rente wird immer weiter angehoben. Längst steht die Rente mit 67 oder gar 70 Jahren bereits auf der politischen Agenda. Es kann also nicht mehr lange dauern, bis die Menschen deutlich länger arbeiten müssen, bevor sie ihre geringe Rente erhalten.

Um dieser Entwicklung vorzubeugen, gibt es nur ein Mittel: zusätzlich zur staatlichen Altersvorsorge auch noch durch private Maßnahmen für den eigenen Altersruhestand vorzusorgen. Dies lässt sich beispielsweise durch den Abschluss einer privaten Rentenversicherung erreichen. Die vorteilhaftesten Angebote zur Privatrente lassen sich am schnellsten mithilfe eines Vergleichs ermitteln.

Zum Vergleich

Was ist die private Rentenversicherung?

Eine private Rentenversicherung ist grundsätzlich nichts anderes als eine besonders ausgestaltete Form der Lebensversicherung. Diese ist speziell auf die Finanzierung des Altersruhestands des Versicherten zugeschnitten. Dabei basiert die private Rentenversicherung auf dem Modell der sogenannten Erlebensversicherung. Mit dieser Versicherungsform sichert man also nicht seine Hinterbliebenen für den Fall des eigenen Todes ab, sondern man versichert im Gegenteil das Risiko des „zu langen Lebens“. So wird in der Finanzfachsprache das wirtschaftliche Risiko genannt, welches sich aus der Finanzierung des Lebensunterhalts im Alter eines Menschen ergibt.

Im Gegensatz zur klassischen Lebensversicherung lässt sich eine private Rentenversicherung in der Regel deutlich flexibler gestalten. So lässt sich beispielsweise festlegen, dass der Versicherte zusätzlich zu seinen monatlichen Beitragszahlungen eine oder mehrere Einmalzahlungen vornehmen kann, mit denen zusätzliches Kapital in die Versicherung eingebracht wird. Dies ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn der Versicherte kurz vor dem Rentenbeginn steht und die Versicherungssumme nicht ausreicht, die gewünschten monatlichen Rentenauszahlungen zu ermöglichen.

Teilweise bieten Versicherungsgesellschaften auch an, eine Rentenversicherung völlig ohne Ansparphase – also die Phase, in der monatliche Beiträge eingezahlt werden – abzuschließen. In diesem Fall nimmt der Versicherte also lediglich eine Einmalzahlung vor, die dann bei Rentenbeginn direkt wieder in Form von monatlichen Rentenbeträgen ausgezahlt wird. Hierbei spricht man von der „sofort beginnenden Rentenversicherung“ oder kurz "Sofortrente". Im Gegensatz dazu steht das vorher beschriebene Modell, welches auch als „aufgeschobene Rentenversicherung“ bezeichnet wird.

Weiterhin hat der Versicherte bei vielen Verträgen zu einer privaten Rentenversicherung die Möglichkeit, zwischen einer Auszahlung der Renten bis zum eigenen Tod oder einer sogenannten Rentengarantiezeit, welche eine Art Hinterbliebenenschutz darstellt, zu wählen. Im erstgenannten Fall erhält der Versicherte die Versicherungsleistung ausschließlich selbst ausgezahlt. Die Leistungspflicht des Versicherers endet dann, wenn der Versicherte verstirbt. Da viele Versicherte mit dem Abschluss einer privaten Rentenversicherung aber auch die Hinterbliebenen absichern möchten, gibt es die Rentengarantiezeit. In diesem Fall werden die monatlichen Rentenbeträge für einen garantierten Zeitraum ausgezahlt, unabhängig davon, ob er innerhalb dieses Zeitraums verstirbt oder nicht. Verstirbt er, werden die Leistungen an seine Hinterbliebenen weiter ausgezahlt.

Risiko-LV versus private Rentenversicherung

Im Gegensatz zum Abschluss einer Risikolebensversicherung erfordert die private Rentenversicherung in der Regel keine besondere Gesundheitsprüfung. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass der Versicherungsschutz normalerweise mit dem Tod des Versicherten endet. Somit stellt der Abschluss der Versicherung für den Versicherer kein erhöhtes Risiko dar, wie es bei der Risikolebensversicherung der Fall ist. Im Gegenteil, bei der privaten Rentenversicherung besteht für den Versicherer eher das Risiko, dass der Versicherte „zu lange lebt“ und somit höhere Kosten als geplant verursacht.

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