Photovoltaik-Rechner – Einspeisevergütung ermitteln

Mit einer Anlage für Photovoltaik (auch: Fotovoltaik) lässt sich aus Sonnenenergie Strom gewinnen. Dieser Strom kann in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden und wird nach den Regeln des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vergütet. Wie hoch diese sogenannte „Einspeisevergütung“ ausfällt, hängt sowohl von der Art der Photovoltaik-Anlage als auch von dem Jahr ab, in dem sie installiert worden ist.

Photovoltaik-Vergütung: Art der Anlage und Jahr der Inbetriebnahme zählen

Für Privatpersonen bietet sich vor allem eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Hauses an. In der Regel gelten in diesem Fall die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen bis zu einer Leistung von 10 kWp (Kilowatt-Peak). 20 Jahre lang, ab Aufbau der Photovoltaik-Anlage gerechnet, erhält der Besitzer die gleiche Vergütung. Ab Oktober 2013 liegt sie bei 14,27 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde. Interessant ist für Familien aber auch der Eigenverbrauch. Die hohen Stromkosten und günstigen Modulen führen dazu, dass es sich lohnt, möglichst viel des selbst produzierten Stroms auch selbst zu verbrauchen.

Dazu ein Rechenbeispiel: Der Betreiber einer 4 kWp starken Photovoltaik-Anlage erhält eine Vergütung von 14,80 Cent pro Kilowattstunde, wenn die Anlage im August 2013 in Betrieb gegangen ist. Pro Jahr produziert die Photovoltaik-Anlage rund 4.000 Kilowattstunden Strom. Speist der Betreiber über 20 Jahre den kompletten Solarstrom ins öffentliche Netz ein, ergibt sich eine Fördersumme von ca. 11.500 Euro. Verbraucht er dagegen 30% des produzierten Stroms selber, spart er derzeit 27,6 ct/kWh und verbraucht somit weniger Strom im Wert von ungefähr 6.500 Euro. Zusammen mit dem eingespeisten Strom im Wert von nun 8.000 Euro erzielt er somit einen Vorteil von 14.500 Euro. Steigt der Strompreis genauso weiter wie in den letzten zehn Jahren, erhöht sich diese Summe sogar auf knapp 17.000 Euro!

Dimensionen von Photovoltaik-Anlagen

Der kWp-Wert beschreibt die mögliche Höchstleistung einer Photovoltaik-Anlage unter bestimmten Bedingungen. Dazu gehören die durchschnittliche Temperatur der Module und vor allem die Sonneneinstrahlung. Eine 1 kWp-Anlage in Deutschland produziert rund 800 - 1000 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr und braucht eine Fläche von etwa 9 Quadratmetern.

Durchschnittliche Anlagen auf dem Satteldach von Einfamilienhäusern haben eine Größe von 3 bis 5 kWp. Der Platzbedarf liegt zwischen 30 und 50 Quadratmetern Dachfläche. Für die Einrichtung einer Photovoltaik-Anlage dieser Größenordnung muss mit einem Betrag in Höhe von 6.000 - 9.000 Euro gerechnet werden.

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Welche Dächer eignen sich für Photovoltaik?

Wer eine eigene Photovoltaik-Anlage haben möchte, sollte zunächst die Ausrichtung seines Hausdaches prüfen. Je länger die Sonne zur Mittagszeit direkt auf die Photovoltaik-Anlage scheint, desto mehr Strom kann produziert werden. Die beste Ausrichtung des Hausdachs ist deshalb Richtung Süden. Dächer mit einer Ausrichtung nach Südwesten oder Südosten sind ebenfalls noch geeignet. Die Ertragseinbußen betragen höchstens 15 Prozent – je nach Dach kann dies durch eine größere Kollektorfläche ausgeglichen werden.

Weitere wichtige Punkte sind der Neigungswinkel des Daches sowie der Schattenwurf. Photovoltaik-Anlagen liefern den höchsten Ertrag bei einem Neigungswinkel von ungefähr 30 Grad. Beim Thema Schattenwurf müssen vor allem Bäume, Antennen, Berge und Nachbargebäude beachtet werden. Die Photovoltaik-Module sollten in der Mittagszeit mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung ohne Schatten beziehen können.

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