Wettbewerbsverstöße: EU ermittelt gegen E.ON und RWE

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Informationen des Nachrichtenmagazines "Spiegel" zufolge erhebt die EU-Kommission Vorwürfe gegen E.ON und RWE wegen angeblicher Wettbewerbsverstöße im Gasmarkt. Die Brüsseler Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes will demnach in den kommenden Wochen zwei Kartellverfahren zum Abschluss bringen, in denen die deutschen Energiemultis eine wichtige Rolle spielen. So wolle Kroes belegen, dass sich E.ON mit seinem französischen Konkurrenten Gaz de France bei einem gemeinsamen Pipeline-Projekt darüber abgesprochen haben soll, kein Gas in das jeweilige Nachbarland zu liefern. RWE soll dem Bericht zufolge bewusst Kapazitäten und Investitionen im Gasbereich zurückgehalten haben, um den Wettbewerb zu verhindern.

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Beide Konzerne streiten laut "Spiegel" die Vorwürfe ab. RWE bemüht sich demnach derzeit in intensiven Verhandlungen mit der EU-Wettbewerbskommission, die Vorwürfe auszuräumen. E.ON macht dem Bericht zufolge geltend, dass die monierte Vereinbarung aus dem Jahr 1975 stamme und schon lange aufgehoben worden sei. Wegen zweier Kartellverfahren im Strommarkt hatte E.ON im Februar überraschend den Verkauf seines Hochspannungsnetzes angekündigt. Der Konzern hatte sich mit der EU-Kommission auf diesen Schritt geeinigt, um so die Einstellung der Verfahren zu erreichen.


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