Vorsicht: Falsche Verbraucherschützer bieten "Sperrbox" an
- Höhere Bußgelder für verbotene Werbeanrufe
- Justizministerium: Unerwünschte Werbeanrufe härter bestrafen
- Vorsicht: Werbeanrufer geben sich als Verbraucherzentrale aus
- Gesetz gegen unerlaubte Werbeanrufe greift nicht
- Illegale Werbeanrufe: Verbraucherzentrale sammelt Beschwerden
- Noch immer viele unerlaubte Werbeanrufe
- Unerwünschte Werbeanrufe - Darauf sollten Sie achten
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Berlin - Die Verbraucherzentrale Berlin warnt: Zurzeit werben vermeintliche Verbraucherschützer am Telefon für eine "Sperrbox": Angeblich soll das Gerät unerlaubte Werbeanrufe blockieren und 99 Euro kosten.
Verbraucher sollten sich aber bloß nicht auf das Geschäft einlassen. Die Anrufer handeln nicht im Auftrag der Verbraucherzentrale. Betroffene, die ein Nachnahme-Paket mit dem Absender der Verbraucherzentrale erhalten, sollten die Annahme verweigern. Zudem sollte der Betrug bei der Polizei und der Verbraucherzentrale gemeldet werden.
"Die neue Betrugsmasche ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten", sagt Dr. Peter Lischke, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Berlin. Er weist noch einmal eindringlich darauf hin, dass die Mitarbeiter der Verbraucherzentrale niemals unaufgefordert anrufen und erst recht keine Geräte verkaufen.
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