Vattenfall-Chef will "Vertrauenskrise" überwinden
- Vattenfall will auch sein Stromnetz in Schweden verkaufen
- Vattenfall kurz vor Verkauf seines Höchstspannungsnetzes
- E.ON, RWE und EnBW kritisieren gemeinsam Vattenfall
- Bundeskanzlerin Merkel übt scharfe Kritik an Vattenfall
- Krümmel-Panne kostet Vattenfall offenbar viele Kunden
- Krümmel: Vattenfall räumt Versäumnisse ein
- Druck auf Vattenfall steigt nach erneutem Störfall
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Stockholm - Vattenfall-Konzernchef Lars G. Josefsson hat eine "Vertrauenskrise" für den staatlichen Stromerzeuger zugegeben und für die Zukunft deutlich mehr Transparenz versprochen. Einen Tag nach Kritik aus Schwedens Regierung wegen der Pannenserien vor allem in seinen deutschen Atomkraftwerken bei sinkenden Erträgen, zögerlicher Umstellung auf umweltfreundliche Energiequellen und dem schlechten Ruf der Marke sagte Josefsson am Donnerstag im Stockholmer Rundfunk: "Wir sind uns dessen bewusst und empfinden Demut gegenüber unserem obersten Auftraggeber, dem schwedischen Volk."
Der Vattenfall-Chef sagte weiter, für den von ihm geführten Staatskonzern sei klar, dass man "natürlich die Anstrengungen für Offenheit, Transparenz und schnelle Antworten auf Fragen an uns aus der Gesellschaft verdoppeln muss". Ähnlich hatte sich Josefsson auch schon nach wiederholten Pannen sowohl in schwedischen wie in deutschen Vattenfall-Atomkraftwerken seit 2007 geäußert.
Auslöser für die jüngste Kritik durch Schwedens Wirtschaftsministerin Maud Olofsson war Josefssons Plan, das schwedische Vattenfall-Stromnetz zu verkaufen, um damit den Bau eines Atomkraftwerkes in Großbritannien zu finanzieren. Dies habe die Regierung untersagt, teilte die Ministerin mit.
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