Ungarns Regierung will Strom-Monopolisten MVM teilen

dpa
Bild: Stromleitungen



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Budapest (dpa) - Ungarns sozialistische Minderheitsregierung will den staatlichen Strom-Monopolisten MVM (Ungarische Stromwerke/Magyar Villamos Müvek) aufteilen. "Die gegenwärtige Struktur der MVM ist dem Wettbewerb hinderlich", erklärte Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany am Mittwoch in Budapest. "Ich wünsche mir einen Strommarkt mit mehr Wettbewerb, der nicht nur von einem Unternehmen kontrolliert wird", fügte er hinzu.

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Zu diesem Zwecke sollen die MVM in zwei Gesellschaften zerlegt werden, führte der Regierungschef weiter aus. Die eine würde das Elektrizitätsnetz betreiben, die andere Strom erzeugen und mit Strom handeln. Diesbezügliche Beschlüsse könnten bereits an diesem Freitag bei der Jahreshauptversammlung des Stromkonzerns gefällt werden. Gegenwärtig sind die zu nahezu 100 Prozent im Staatsbesitz befindlichen MVM in allen genannten Geschäftssparten tätig. Als Netzbetreiber und Großhändler halten sie eine Monopolstellung inne. Gyurcsanys Pläne stehen auch im Zusammenhang mit EU-Forderungen nach einer Öffnung des ungarischen Strommarktes.


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