Telefon- und Internet-Abzocke: Beratungsbedarf steigt

ddp | 23.06.2010
Bild: Mann vor Aktenberg

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Mainz - Die rheinland-pfälzische Verbraucherzentrale hat im vergangenen Jahr einen Anstieg der Beratungsgespräche zu Telefon- und Internet-Abzocke verzeichnet, obwohl seit August 2009 Telefonwerbung ohne Einverständnis der Angerufenen gesetzlich verboten ist.


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"Aggressives Marketing und unlauteres Geschäftsgebaren zahlreicher Call-Center" gingen trotzdem weiter, so die Verbraucherzentralen-Chefin Ulrike von der Lühe. Die Anzahl der Beratungen stieg um 2100 auf 127 400 an.

18 780 Menschen aus Rheinland-Pfalz suchten im vergangenen Jahr Hilfe, weil sie oder ihre Angehörigen Opfer unseriöser Telefongeschäfte oder Abzocke auf Internet-Portalen geworden waren. Das war ein Anstieg von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von der Lühe forderte deshalb eine Gesetzesänderung, wonach telefonisch abgeschlossene Verträge von den Betroffenen noch einmal schriftlich bestätigt werden müssen.

 



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