TelDaFax hat weiter Ärger mit Netzbetreibern
Heidelberg - Seit Wochen streiten verschiedene Netzbetreiber mit dem Energieversorger TelDaFax über die Zahlung von Netznutzungsentgelten. Nachdem die Netzbetreiber Enervie, Pfalzwerke und ÜWAG angedroht hatten, keinen Strom von TelDaFax mehr durchleiten zu wollen, bezahlte der Energieversorger laut Presseveröffentlichungen die offenen Rechnungen.
In dieser Woche haben zwei weitere Netzbetreiber mit Abschaltung gedroht. „Der Westen“ schreibt, dass der Netzbetreiber DEW21 TelDaFax den Netzzugang gekündigt habe. Als Grund wurde mangelnde Zahlungsmoral des Energieversorgers angegeben. Rund 1000 Kunden in Dortmund seien betroffen.
„Die Badische Zeitung“ berichtet, dass der südbadische Netzbetreiber Energiedienst ab dem 7. März 2011 keinen Strom für TelDaFax mehr durchleiten werde. Es seien 1.900 Kunden im Netzgebiet von Energiedienst betroffen.
TelDaFax hat bezahlt
In der Zwischenzeit hat TelDaFax bestätigt, die säumigen Zahlungen an beide Netzbetreiber geleistet zu haben. Energiedienst hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, laut der TelDaFax nun weiterhin das Netz von Energiedienst nutzen darf. Auch bei DEW21 sei laut einer TelDaFax-Sprecherin mittlerweile bezahlt worden. Die TelDaFax-Kunden würden nicht in die Ersatzversorgung fallen.
Situation bei Teldafax
Verivox verfolgt die Berichterstattung über TelDaFax aufmerksam und steht in ständigem Kontakt mit dem Versorger, der Bundesnetzagentur und den Verbraucherzentralen. Während in den vergangenen Wochen immer wieder über eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des Versorger spekuliert wurde, liegen Verivox bis dato keine Beweise für eine Insolvenz von TelDaFax vor.
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