Stadtwerke fordern mit Milliardenplan Stromriesen heraus
- Stadtwerke drängen auf Abspaltung der EnBW-Netztochter
- Stadtwerke wollen 10 Milliarden in Stromerzeugung investieren
- Stadtwerke investieren 6,7 Milliarden Euro in neue Kraftwerke
- EnBW will Zusammenarbeit mit Stadtwerken ausbauen
- Verband: Stadtwerke bereit für Energiewende
- Stadtwerke sind bereit für eine beschleunigte Energiewende
- Stadtwerke wollen Vormachtstellung der Stromriesen angreifen
gesamtes Archiv
München - Die 900 Stadtwerke attackieren die großen Drei: Mit einem milliardenschweren Programm wollen die kommunalen Versorger den drei Energieriesen E.ON, EnBW und Vattenfall entgegentreten. "Heute haben die kommunalen Unternehmen einen Anteil von zehn Prozent an der Stromerzeugung. In den nächsten 10 bis 15 Jahren wollen wir den Anteil in Deutschland auf 25 Prozent mehr als verdoppeln", kündigt der Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), Hans-Joachim Reck, in der "Süddeutschen Zeitung" am Donnerstag an.
Es gehe um zweistellige Milliardeninvestitionen in neue fossile Kraftwerke und Erneuerbare Energien wie Windparks, sagt Reck. Damit fordern kommunale Versorger die angeschlagenen Stromriesen endgültig heraus. "Wir stehen vor einer Ära der Stadtwerke", sagt Reck.
Harte Kritik übt der Verbandschef am Kurs der Bundesregierung bei der Energiewende: "Bisher kann ich noch keinen Plan für diesen Umbau erkennen, den bleibt die Bundesregierung schuldig." Um dem Kompetenzgerangel zwischen Umwelt- und Wirtschaftsministerium zu begegnen, müsse die Regierung einen eigenen Posten schaffen. "Deutschland braucht einen Energieminister", fordert Reck.
Weitere Nachrichten vom 22.12.2011
- Lebensversicherer senken Renditeprognose unter vier Prozent
- Technik 2012: Smartphones, Tablets und Internet-TV
- Apple steht im Design-Streit mit Samsung vor Niederlage
- RWE und Gazprom: Es wird keine Kooperation geben
- Riester & Co: Fristen für Zulagen laufen zum Jahresende ab
- Die wichtigsten Themen für die Bundesnetzagentur
- Beschluss: Unisex-Tarife gelten nur für Neuverträge
- Konstituierende Sitzung des EnBW-Untersuchungsausschusses
- Conergy sucht Kooperation mit chinesischen Unternehmen
- Ohne Schnickschnack: Zweitmarken der Mobilfunker legen zu
- Statistischer Effekt schönt die Energiesparbilanz
- Reallöhne steigen langsamer
- Yahoo erwägt Verkauf seiner Asienbeteiligungen
- Grammy für den iGod
- Facebook plant gesponsorte Meldungen im Newsfeed
- Nach deutlichen Vortagesgewinnen: Ölpreise kaum verändert

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
