Schwachstelle Browser: So schützen Sie sich vor Schadsoftware
Hannover - Zum Haupteinfallstor für Schadsoftware hat sich mittlerweile der Webbrowser gemausert. Anwender sollten deshalb dem Programm nicht alles erlauben und insbesondere die automatische Installation von Erweiterungen, den sogenannten Add-ons oder Browser Helper Objects, möglichst deaktivieren, empfiehlt die Zeitschrift "iX" (Ausgabe 2/11). Vertraut der Nutzer einer solchen Browser-Erweiterung, ist immer noch eine manuelle Installation möglich.
Spezialprodukte versprechen Schutz vor Angriffen. Solche Programme nutzen das sogenannte Sandboxing. Es schottet den Browser vom Rest des Systems ab, damit es beim Besuch einer schadhaften Website nicht über Softwareschwachstellen oder Herunterladen von Malware manipuliert werden kann. Aktuelle Browser bieten bereits eine Vielzahl an Schutzmechanismen, wie die Zeitschrift berichtet. So gibt es die Sandbox auch bei Google Chrome.
Der Firefox bietet ab Version 3 in der Standardkonfiguration einen Schutzmechanismus, der besuchte URLs anhand aktueller Listen mit bekannten Malware- und Phishing-Websites überprüft. Dieser als "Google Safe Browsing" bekannte Mechanismus greift auch in Chrome.
Ähnlich funktioniert der im Internet Explorer ab Version 8 eingesetzte "Smart Screen". Er vergleicht vor dem Abruf einer Webseite oder beim Download einer Datei die URL mit einer lokalen Whitelist, in der legitime Adressen eingetragen sind. Ist die URL dort nicht vorhanden, sondern findet sich auf einer Blacklist wieder, erhält der Anwender eine Warnung.
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