RWE unterzeichnet Abkommen mit Bulgarien

dpa


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Sofia - Der Energiekonzern RWE hat am Freitag mit Bulgarien ein Abkommen für eine gemeinsame Gesellschaft zur Projektentwicklung eines Atomkraftwerks bei Belene an der Donau unterzeichnet. RWE soll sich daran zu 49 Prozent beteiligen und 1,275 Milliarden Euro investieren, wie die Regierung in Sofia mitteilte. Der bulgarische Partner - das Elektrizitätsunternehmen NEK - hält 51 Prozent der Anteile. Das Projekt habe eine "enorme Bedeutung" für Bulgarien angesichts der globalen Wirtschaftskrise, betonte Regierungschef Sergej Stanischew.


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Bulgarien hatte Anfang Oktober die Essener zum strategischen Investor beim Bau des neuen Atomkraftwerkes bestimmt. Das bei der rechten Opposition in dem Balkanland sowie bei Ökologen heftig umstrittene Atomkraftwerk im Wert von mehr als vier Milliarden Euro soll durch die russische Atomstroiexport bis 2014 fertiggestellt werden. Ökologen hatten wiederholt vor der Gefahr von Erdbeben in der Region gewarnt, doch ihre Bedenken wurden von der staatlichen NEK zurückgewiesen. Belene wäre das erste durch Russland gebaute Atomkraftwerk in der Europäischen Union (EU), der Bulgarien seit 2007 angehört.



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