RWE kündigt Ausbau der Öko-Sparte an

Essen - Der sich in Aufspaltung befindende Energiekonzern RWE will das Geschäft mit Ökostrom stärker erweitern als bisher bekannt. Dazu will das Unternehmen auch auf Zukäufe setzen und zudem in den Markt für großflächige Solaranlagen einsteigen, wie es am Mittwoch in Essen mitteilte. Möglich werden die Investitionen durch die Abspaltung des Geschäfts mit Ökostrom, Vertrieb und Netzen in eine neue Tochtergesellschaft, die Ende des Jahres an die Börse gehen soll.

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Bild: Solaranlage mit Sonnenblume Bild: ©Franz Metelec/fotolia.com / Text: dpa

"Gut die Hälfte der Erlöse des Börsengangs ist nach gegenwärtiger Planung für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien vorgesehen", sagte Vorstandschef Peter Terium. Im vergangenen Jahr habe die Ökostromsparte das operative Ergebnis nach ersten Berechnungen auf rund 400 Millionen Euro mehr als verdoppelt. 2015 hatte Innogy die großen Windparks Nordsee Ost vor Helgoland und Gwynt-y-Mor in Großbritannien in Betrieb genommen. "Wir haben Wind in den Segeln", sagte Terium. Die Erneuerbaren-Sparte bei RWE sei der Pubertät entwachsen.

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