Öl: Hohes US-Angebot drückt Preise

New York/London - Die Ölpreise haben am Montag im frühen Handel nachgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai fiel um 35 Cent auf 51,37 US-Dollar. Das Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai verbilligte sich um 43 Cent auf 48,88 Dollar.

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Bild: Ölpumpe Bild: ©Stephen Coburn/fotolia.com / Text: dpa-AFX

Weitere Hinweise auf ein hohes US-Ölangebot drückten auf die Preise, hieß es aus dem Handel. Am Freitag hatte der Ölausrüster Baker Hughes berichtet, dass die Zahl der Bohrlöcher vergangene Woche um 14 auf 631 gestiegen sei. Marktbeobachter verwiesen außerdem darauf, dass Spekulationen auf steigende Preise zuletzt deutlich zurückgegangen seien.

Im Fokus der Anleger steht auch die Frage, inwieweit das Ölkartell Opec und weitere Förderländer ihre angekündigten Förderkürzungen tatsächlich umsetzen. Zuletzt hatte es zum Teil gegenläufige Berichte gegeben. Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte einen Anstieg der saudi-arabischen Ölproduktion im Februar gemeldet, ebenso die OPEC selbst. Dem standen allerdings Kürzungen der Fördermenge im Irak und in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegenüber.

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