Microsoft: neues Update schließt auch Stuxnet-Sicherheitslücke
München - Microsoft hat eine Aktualisierung für sein Betriebssystem Windows veröffentlicht. Mit dieser wird auch die Sicherheitslücke geschlossen, die der Computerwurm Stuxnet ausgenutzt hat. Mit dem Dezember-Update beseitigt der Software-Konzern insgesamt 40 Schwachstellen. Neben Windows sind auch das Büropaket Microsoft Office, der Browser Internet Explorer und sowie das Kommunikationssystem Microsoft Exchange betroffen.
Der Stuxnet-Wurm hatte das Ziel, die Steuerungssoftware von Industrieanlagen der Firma Siemens anzugreifen, wie sie auch in Atomanlagen eingesetzt werden. Vor diesem Hintergrund wurde spekuliert, dass der Wurm insbesondere die Leittechnik einer Anlage zur Uran-Anreicherung im Iran sabotieren sollte. "Mit dem Dezember-Update schließt Microsoft die letzte der Lücken, die durch den Stuxnet-Wurm bekannt wurden und die zuletzt in begrenztem Umfang aktiv durch Angriffe missbraucht wurde", schrieb Microsoft-Manager Michael Kranawetter in seinem Blog. "Das Update schließt die Lücke vollständig."
Das Update schließt außerdem eine seit mehreren Wochen bekannte und ausgenutzte Sicherheitslücke des Internet Explorers bei der Verarbeitung von präparierten Cascading Style Sheets (CSS). CSS ist eine Formatierungssprache für HTML-Dateien im Web.
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