Lithium-Akkus immer mit richtigem Gerät aufladen

Kiel - Die aktuellen Lithium-Akkus können viel Strom speichern und haben eine hohe Energiedichte. Das macht sie bei falscher Behandlung allerdings brandgefährlich. Ein großes Risiko stellt dabei insbesondere die Nutzung nicht kompatibler Ladegeräte oder -kabel dar, warnt das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS).

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Bild: Batterien Bild: ©seen/fotolia.com / Text: dpa/tmn

Kritisch sei zudem das Laden von Lithium-Ionen-Akkus, die lange nicht genutzt wurden oder sehr kalt sind. Bei kalten Temperaturen oder Winterwetter sollten deshalb beispielsweise E-Bike-Akkus nicht in einer unbeheizten Garage gelagert und schon gar nicht geladen werden.

Achtsamer Umgang wichtig

Wer Lithium-Batterien kauft, sollte dem IFS zufolge auf geprüfte Sicherheit achten, die am GS-Zeichen zu erkennen ist. Grundsätzlich gelte es, die Angaben von Geräte- und Akku-Herstellern zu beachten und ausschließlich mitgelieferte oder für den Ladezweck vom Hersteller vorgesehene Ladegeräte zu benutzen. Tabu sind jegliche Versuche, Lithium-Zellen zu öffnen, zu zerlegen oder zu modifizieren.

Lithium-Akkus werden den Angaben nach am besten nicht in der Nähe brennbarer Materialien und nur in Räumen mit einem Feuermelder geladen. Wer Beschädigungen oder Aufblähungen an einem Akku feststellt, darf diesen keinesfalls mehr benutzen, sondern sollte ihn ordentlich entsorgen.

Um gefährliche Kurzschlüsse zu verhindern, kleben man die Pole oder Kontaktflächen ausrangierter Lithium-Batterien ab, erklärt das IFS.

Nicht einfach wegwerfen

Diese Vorgehensweise empfiehlt sich auch bei längerer Lagerung. Für die Rückgabe alter oder defekter Zellen stehen bei vielen Händlern, die Batterien oder Geräte mit Batterien verkaufen, Sammelboxen bereit. Und auch die kommunalen Sammelstellen nehmen Akkus kostenlos an. Eine Entsorgung über den Hausmüll ist verboten.

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