Kalte Handys nicht zu schnell aufwärmen
Berlin - Handys und Smartphones sind Frostbeulen, die kaum mit Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt klarkommen. Ist es doch mal kälter, sollten sie keinesfalls zu schnell – beispielsweise über die Heizung – aufgewärmt werden. Das kann zu bleibenden Schäden führen.
Kalte und damit leistungsschwache Handys und Smartphones dürfen nicht zu schnell wieder aufgewärmt werden. Die Geräte brauchen etwa eine halbe Stunde, um sich an den Wechsel zwischen kalten und warmen Umgebungen zu gewöhnen, erläutert das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) in Berlin. Auf keinen Fall sollte der Besitzer versuchen, den Prozess künstlich zu beschleunigen: Wenn ein Mobiltelefon auf der Heizung liegt, kann im Gehäuse Kondenswasser entstehen und empfindliche Komponenten beschädigen.
Handys und Smartphones haben grundsätzlich Probleme mit tiefen Temperaturen: Viele Hersteller empfehlen laut dem IZMF, die Geräte nur bis knapp unter dem Gefrierpunkt zu benutzen. Bei Minusgraden sinkt unter anderem die Kapazität des Akkus und die Reaktionsgeschwindigkeit des Displays. Im Winter werden Mobiltelefone deshalb am besten an einem warmen und trockenen Ort nah am Körper transportiert. Ideal ist zum Beispiel die Innentasche einer Jacke.
Weitere Nachrichten vom 13.01.2012
- Atommüll rasch bergen - notfalls mit rechtlichen Schritten
- Braunkohle-Förderung hat 2011 zugenommen
- Zeitung: T-Systems droht Gewinneinbruch
- "Musikhören mit Freunden" - Facebook startet neue Funktion
- Ab März höhere Strom- und Gaspreise für Mainova-Kunden
- Android: LG schließt Patentabkommen mit Microsoft
- Bundeskartellamt gibt grünes Licht für Gazproms Einstieg bei VNG
- iPhone 4S: Eierwerfer verhindern Verkaufsstart in China
- Trotz Windkraft-Boom: Vestas baut 2300 Arbeitsplätze ab
- Russischer Lobbyist verklagt EnBW auf 120 Millionen Euro
- So schützen Sie WLAN-Router vor ungebetenen Gästen
- Urteil: Brennelementesteuer verstößt nicht gegen Grundgesetz
- Preise für Rohöl steigen deutlich

