Hohe US-Produktion lässt Ölpreise sinken

Singapur - Die Ölpreise sind wegen der gestiegenen US-Produktion weiter gesunken. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni fiel um rund zwei Dollar auf 53,08 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai verbilligte sich ebenfalls um knapp zwei Dollar auf 50,56 Dollar.

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Bild: Ölpumpe Bild: ©Stephen Coburn/fotolia.com / Text: dpa-AFX

In Asien konnten sich die Preise zwar etwas von den deutlichen Verlusten im US-Handel erholen, aber die Ölpreise liegen immer noch auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang April. Damit ist ein Großteil der jüngsten Erholung seit Mitte März wieder aufgezehrt und die Kurse liegen wieder deutlich unter dem Niveau von Anfang des Jahres.

Experten führten die deutlichen Verluste auf die gestiegene Produktion in den USA sowie die gestiegenen Lagerbestände an Benzin in der größten Volkswirtschaft der Welt zurück. Keine Rolle am Ölmarkt spielte dagegen die Eskalation des Machtkampfs in Venezuela. Das Land hat zwar die größten Ölreserven der Welt, gehört aber wegen der seit Jahren unsicheren politischen Lage und der deswegen geringen Förderung nicht zu den größten Produzenten der Welt.

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