Google startet Street View für 20 größten Städte in Deutschland

AFP | 10.08.2010
Bild: Überwachungskamera
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Hamburg - Der Internet-Konzern Google will seinen stark umstrittenen Straßenbilder-Dienst Street View noch in diesem Jahr in Deutschland starten. Geplant sei die Einführung von Street View "bis Ende dieses Jahres für die 20 größten Städte" Deutschlands. Das teilte Google Deutschland am Dienstag in Hamburg mit. Speziell für Deutschland will Google Hausbesitzern und Mietern anbieten, ihr Haus vor der Veröffentlichung auf Google unkenntlich zu machen. Dies könne ab Anfang kommender Woche für vorerst vier Wochen über die Internet-Seite des Unternehmens beantragt werden. Dazu würden ebenso wie in anderen Ländern Gesichter von Menschen und Autokennzeichen unkenntlich gemacht.


Zu den Städten, für die Street View eingeführt wird, gehören unter anderem Berlin, Hamburg, Köln, München, Frankfurt am Main, Dresden und Leipzig, wie Google Deutschland mitteilte. Der Konzern werde in den kommenden Tagen eine Informationskampagne zu seinem Straßenbilder-Dienst starten. Street View stehe bereits in 23 Ländern weltweit Internet-Nutzern zur Verfügung, darunter zwölf europäische Staaten. Auch viele Deutsche nutzten den Dienst bereits, um sich über das Internet über Städte etwa in den USA, Großbritannien, Italien oder Frankreich zu informieren.

Google Street View bietet Internet-Nutzern die Möglichkeit, Straßen in Städten in einem 360-Grad-Panorama zu betrachten. Bei Datenschützern ist der Dienst umstritten, weil er nach deren Ansicht stark in die Privatsphäre der Menschen eingreift, denn er dokumentiert viele Einzelheiten aus Wohnumgebungen.

In folgenden Städten soll Street View starten:

  • Berlin
  • Bielefeld
  • Bochum
  • Bonn
  • Bremen
  • Dortmund
  • Dresden
  • Duisburg
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Frankfurt am Main
  • Hamburg
  • Hannover
  • Köln
  • Leipzig
  • Mannheim
  • München
  • Nürnberg
  • Stuttgart
  • Wuppertal
Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat die Terminwahl des Internetkonzerns Google für Widersprüche gegen eine Veröffentlichung beim Straßenbilderdienst Street View kritisiert. Die kurzfristige Einführung des Online-Werkzeugs für Widersprüche bereits ab kommender Woche und der Beginn der Widerspruchsfrist in den Sommerferien ließen "durchaus Zweifel aufkommen, ob Google an einer einfachen und bürgerfreundlichen Umsetzung der Widersprüche interessiert ist", erklärte Caspar am Dienstag in Hamburg. Er bemängelte zudem, dass Google es ablehne, eine Telefon-Hotline zur Beantwortung von Fragen der Bürger einzurichten.


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