Ericsson will Handysparte nicht aufgeben

dpa-AFX
Bild: Mehrere Telekommunikationsgeräte


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Düsseldorf - Nach der milliardenschweren Übernahme der Netzsparte von Nortel Networks tritt der Telekomausrüster Ericsson Gerüchten entgegen, der schwedische Konzern könnte sich im Gegenzug bald schon von seinem Handy-Geschäft trennen. "Es gibt keine Diskussion über ein Ende der Partnerschaft", erklärte Ericssons Finanzchef Hans Vestberg dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Der designierte Vorstandsvorsitzende beteuerte, man wolle an dem Gemeinschaftsunternehmen mit Sony festhalten.


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Am vergangenen Freitag hatte Ericsson 1,13 Milliarden Dollar für die Mobilfunksparte des insolventen kanadischen Ausrüsters Nortel geboten und damit den Konkurrenten Nokia Siemens Networks sowie den Finanzinvestor Matlin Patterson Global Advisors aus dem Bieterwettbewerb geworfen. Mit der geplanten Übernahme, der die Wettbewerbsbehörden noch zustimmen müssen, wollen sich die Schweden in ihrem eigentlichen Kerngeschäft, dem Bau von Mobilfunknetzen, massiv verstärken.

Gleichzeitige Ausstiegspläne aus dem Geschäft mit Mobiltelefonen aber dementieren die Schweden hartnäckig und das, obwohl das Joint Venture Sony-Ericsson alles andere als glänzend dasteht. Falls nötig, sagte Vestberg, sei man sogar bereit, dem verlustreichen Handy-Produzenten finanziell unter die Arme zu greifen. "Wenn das Unternehmen Geld von seinen Müttern braucht, wird es das von uns kriegen."



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